Feierlicher Abschluss beim Deutschen Multimediapreis

Junge Medientalente nehmen in Dresden glücklich ihre Preise entgegen

Junge Medientalente nehmen in Dresden glücklich ihre Preise entgegen

Feierlicher Abschluss beim Deutschen Multimediapreis Foto: KJF

Bei der Preisverleihung im Rahmen des Medienfestivals in den Technischen Sammlungen Dresden fand der Deutsche Multimediapreis seinen feierlichen Höhepunkt. Mehr als 280 Zuschauer waren dabei, als Radio-Moderator Marcus Richter in einer spannenden und unterhaltsamen Show das Geheimnis um die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs lüftete und den glücklichen Gewinnern die mb21-Preise überreicht wurden. Insgesamt wurden 26 Produktionen mit Sach- und Geldpreisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro ausgezeichnet.
 
„Die Beiträge zum Wettbewerb mb21 stehen dafür, wie souverän und kreativ Kinder und Jugendliche heute mit digitalen Medien umgehen“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Fantasievolle und ganz persönliche Werke der ganz jungen Medienmacher und eine große Vielfalt im Medieneinsatz bei den jungen Erwachsenen zeigen: Der Deutsche Multimediapreis bleibt ein wichtiger Impulsgeber für einen selbstbewussten und reflektierten Umgang mit Medien.“
 
 
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehört gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden zu den langjährigen Förderern des Wettbewerbs und vergibt in diesem Jahr den thematisch gebundenen Sonderpreis „Verspielt“ für das Projekt „Panopticon“. Die auf den ersten Blick museal wirkende Installation aus Wählscheibentelefon und Tonbandgerät generiert eine „persönliche Akte“ des Besuchers, sobald dieser durch einen Anruf mit der Installation interagiert. Die jungen Medienmacher widmen ihr Thema der Auseinandersetzung mit der technologischen Entwicklung unserer Zeit und schaffen Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit sensiblen und persönlichen Daten.
 
Der Dresdner Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau war bei der Preisverleihung zugegen und vergab den Sonderpreis „Medienkunst“ der sächsischen Landeshauptstadt an Think Global_Act Local, eine interaktive Performance von SchülerInnen aus Lübeck, die sich mit den Folgen des demografischen und kulturellen Wandels beschäftigt. „Die Preisträgerinnen und Preisträger haben auch in diesem Jahr ein erkennbares Vergnügen am kreativen Umgang mit digitalen Medien. Doch sie nutzten diese auch, um große Themen mit einer berührenden Ernsthaftigkeit zu bearbeiten. Damit tragen sie zur eigenen Persönlichkeitsbildung bei und leisten aufschlussreiche Beiträge zu gesellschaftlichen Diskussionen."
 
Die weiteren Preise wurden in den Kategorien „Creative Mobile“, „DigitalARTisten“,
„Games“, „Computeranimation“ und „Medienwerk“ sowie in fünf Altersklassen verliehen. Zu den Gewinnern gehörten auch ein Roboter, der einen Zauberwürfel löst, ein interaktives Hörspiel und eine Drohne, die dem Spieler für die Zeit des Fluges die Sicht des Piloten verleiht. Die jungen MedienmacherInnen nahmen stolz ihre Auszeichnungen entgegen und zeigten sich darin bestätigt, ihre Arbeit mit digitalen Medien fortzuführen und weiterzuentwickeln.
 
Zu sehen und zu testen waren die Preisträgerproduktionen vom 15. bis 16. November während des Medienfestivals. Die rund 650 Festivalbesucher überzeugten sich nicht nur von der Qualität und Vielfalt der mb21-Produkte, sondern nutzten die Gelegenheit, sich in den Technischen Sammlungen Dresden bei zahlreichen Workshops, Mitmach-Aktionen und Diskussionsforen zu informieren und multimedial auszuprobieren.
 
Informationen zu allen Preisträgerproduktionen finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.