Erstes Equalizer-Plug-in mit drei separaten Zonen

sonible frei:raum bietet drei revolutionäre Equalizer in einem Plug-in

sonible frei:raum bietet drei revolutionäre Equalizer in einem Plug-in

smart EQ: Spektrale Balance vollautomatisch anpassen Foto: sonible

Mit dem Equalizer-Plug-in frei:raum stellt das österreichische Unternehmen sonible seine erste Software-Lösung für professionelle Audio-Bearbeitung vor. Es besteht aus drei revolutionären EQ-Konzepten, die in einem Plug-in vereint werden. Herzstück von frei:raum ist der smart EQ, der sowohl klassisches manuelles EQing als auch die vollautomatische Anpassung der spektralen Balance ermöglicht. Mit dem proximity EQ kann im Handumdrehen das Verhältnis von Direktschall zu Hallanteil verändert werden, um die Räumlichkeit zu verändern und für mehr Klarheit zu sorgen. Der entropy EQ bietet schließlich die Möglichkeit, das Verhältnis von harmonischen Komponenten wie gehaltenen Noten zu den inharmonischen Anteilen wie etwa Anschlaggeräuschen gezielt zu kontrollieren. Durch die intuitive Bedienung sowie die übersichtliche Einteilung in drei separate Zonen sind einfache Bearbeitungen im Handumdrehen möglich, während die revolutionären EQs gleichzeitig nie dagewesene kreative Möglichen eröffnen.

Das Startup-Unternehmen sonible machte bereits mit dem wegweisenden Stage Audio-Interface ml:1 und dem Mehrkanal-Verstärker d:24 auf sich aufmerksam. Auf der 28. Tonmeistertagung  vom 20. bis 23. November in Köln präsentiert das junge Entwicklerteam aus Österreich auch seine erste Software-Lösung für den Pro-Audio-Markt: Das Plug-in frei:raum vereint erstmals drei noch nie dagewesene EQ-Ansätze, die in separaten Zonen ungeahnte Möglichkeiten für die Bearbeitung unterschiedlicher Signalkomponenten einer Aufnahme bieten.

smart EQ: Spektrale Balance vollautomatisch anpassen
Das Herzstück von frei:raum bildet ein linearphasiger 7-Band EQ. Neben intuitiver Handhabung zeichnet er sich durch höchste Audioqualität auf Mastering-Niveau aus. Für den klassischen Einsatz können die sieben vollparametrischen Bänder des Equalizers für manuelles EQing genutzt werden. Darüber hinaus steht dem Nutzer jedoch auch der einzigartige ‚smart’-Modus zur Verfügung. Dieser analysiert das Audiomaterial in Echtzeit und korrigiert störende Resonanzen und Auslöschungen. Dafür kommen Frequenzgangeingriffe zum Einsatz, die mit einem herkömmlichen Equalizer nicht möglich sind. Durch diese Kombination von komfortabler Automatik und manueller Feinabstimmung sorgt der smart EQ in kürzester Zeit für beste Ergebnisse bei der Anpassung der spektralen Balance.

proximity EQ: Räumlichkeit & Klarheit intuitiv einstellen
Klingt eine Aufnahme trotz guter spektraler Balance noch verwaschen oder indirekt, kommt der proximity EQ zum Einsatz: Ebenfalls in Echtzeit werden hier Direktschall- und Nachhallanteil des Audiosignals separiert und für die Bearbeitung mit dem EQ zur Verfügung gestellt. Auf der unkompliziert gestalteten Bedienoberfläche wird der 7-bandige EQ um drei zusätzliche Regler erweitert, mit denen das Verhältnis der beiden Signalanteile geregelt werden kann. So können problematische Hallanteile reduziert werden, wodurch ein klarerer Klangeindruck entsteht. Zudem ist es mit proximity EQ möglich, die Räumlichkeit der Aufnahme frequenzselektiv auf einzigartige Weise zu bearbeiten. Das erlaubt es dem Nutzer beispielsweise, ganz einfach die virtuelle Distanz zur Schallquelle zu verändern und den Tiefeneindruck zu verstärken, ohne dabei die Gesamtbalance zu beeinträchtigen.

entropy EQ: Harmonische & inharmonische Komponenten kontrollieren
Der dritte in frei:raum enthaltene EQ ist der innovative entropy EQ. Auch dieser analysiert das Audiomaterial in Echtzeit und teilt es in harmonische und inharmonische Anteile des Signals auf. Mit dem um zwei weitere Regler ergänzten 7-Band EQ lassen sich die einzelnen Signalanteile in jedem Frequenzband gezielt bearbeiten. Die unabhängige Bearbeitung beispielsweise von Anschlaggeräuschen (inharmonisch) und gehaltenen Noten (harmonisch) ermöglicht ungeahnte kreative Eingriffe für den perfekten Klangcharakter. Das erlaubt sowohl die nachträgliche Anpassung von akustischen Eigenschaften, die etwa durch die Mikrofonierung entstehen, als auch ganz neue gestalterische Möglichkeiten. Gerade die Bearbeitung der Anschlaggeräusche kann sehr natürlich und frequenzselektiv vorgenommen werden, was bei herkömmlicher Transienten-Bearbeitung nicht möglich ist. Ein härterer Attack für einen knackigen Bass, eine schärfer klingende Snare oder sogar extrem ausgefallene Veränderungen des Klangbilds – der entropy EQ ist das richtige Werkzeug.

Intuitive Bedienung eröffnet neue kreative Möglichkeiten
Im Zusammenspiel eröffnen die drei revolutionären EQ-Ansätze von frei:raum nie dagewesene Möglichkeiten für kreative Eingriffe und nachträgliche Bearbeitung von Aufnahmen. Damit trotz der Fülle an Funktionen stets eine intuitive Bedienung gewährleistet ist, setzt sonible auf eine übersichtliche Einteilung in drei separate Zonen.

Das Equalizer-Plug-in kommt im Januar 2015 in den Handel und wird auch in einer EDU-Version verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 399,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer.