Online-Filmfestival widmet sich Verbesserung der Welt

Vierte Ausgabe des Viewster Online Film Fests beginnt am 13.11.2014

Vierte Ausgabe des Viewster Online Film Fests beginnt am 13.11.2014

Vierte Ausgabe des Viewster Online Film Fests ab 13.11.2014 Foto: Viewster

Viewster beschreitet mit der vierten Ausgabe des Viewster Online Film Fests (#VOFF) zum Thema „Share It Forward“ ganz neue Wege. In den 226 Wettbewerbsfilmen aus 47 Ländern dreht sich alles um die großen und kleinen Probleme unserer Welt – und so geht zum ersten Mal auch ein Teil des Preisgelds von insgesamt 100.000 US-Dollar an eine wohltätige Organisation, die allein vom Publikum bestimmt wird. Darüber hinaus hat das mehrköpfige Festival-Team im Berliner Büro von Viewster einen neuen Festival Guide entwickelt: Der umfangreiche Online-Katalog ordnet die Beiträge thematisch ein und steht Öffnet externen Link in neuem Fensterhier zur Verfügung. Das weltweit größte, hoch dotierte Online-Filmfestival findet regelmäßig auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.viewster.com statt. Es zeichnet sich aus durch die starke Interaktion von Zuschauern und Filmemachern in den Social Media Kanälen und die aktive Rolle, die das Publikum bei der Wahl der Gewinnerfilme übernimmt.
 
„Share It Forward“: Fiktionale und dokumentarische Kurzfilme und Spielfilme in insgesamt zehn inhaltlichen Kategorien stehen ab dem 13. November 2014 für zwei Wochen zur Publikumswahl. Aus der von den Zuschauern bestimmten Bestenliste wählt die Expertenjury mit US-Produzent Ted Hope, dem finnischen Filmemacher Timo Vuorensola und der deutschen Schauspielerin Nora Tschirner anschließend die Gewinner aus. Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge rütteln auf, sie öffnen uns die Augen oder bringen uns zum Lachen und Weinen. Dabei behandeln sie so unterschiedliche Probleme wie die psychische Gesundheit oder den Umweltschutz, die Wirtschaftskrise oder moralische Zwickmühlen, sie vermitteln eine andere Perspektive auf diese Welt oder machen sich für Menschenrechte stark.
 
Doch sie alle eint ihre starke Botschaft und die hohe filmische Qualität, wie Viewster-CEO Kai Henniges betont: „Die Anzahl extrem hochwertiger Produktionen ist überwältigend. Die vierte Festival-Ausgabe setzt auch in diesem Bereich neue Maßstäbe. Wir sind stolz, dass wir in nicht einmal einem Jahr eine innovative Form von Filmfestival etabliert haben, die sowohl bei den Zuschauern als auch den Filmschaffenden so großen Zuspruch findet. Und wir freuen uns, dass wir mit der diesmaligen Charity-Edition etwas weitergeben können an Organisationen, die sich für eine bessere Welt einsetzen.“
 
20.000 US-Dollar für einen guten Zweck

Vierzehn internationale Wohltätigkeitsorganisationen sind im Rennen um die Viewster-Spende von 20.000 US-Dollar – darunter Ärzte ohne Grenzen, Children’s Rights oder The Climate Reality Project. Jeder teilnehmende Filmemacher des Festivals hat im Vorfeld eine dieser Organisationen ausgewählt und damit die Weichen für die Vergabe des Geldes gestellt: Denn den Betrag erhält die nominierte Organisation des Filmemachers, dessen Beitrag nach der zweiwöchigen Publikumswahl in der Gunst des Publikums ganz oben steht.
 
Internationale Vielfalt und spannende Kandidaten aus dem deutschsprachigen Raum
Bei der vierten Ausgabe des Viewster Online Film Fests sind erneut Kreationen von allen fünf Kontinenten vertreten. Die meisten Wettbewerbsbeiträge kommen aus den USA, dicht gefolgt von spanischen Filmen, die besonders häufig die Wirtschaftskrise zum Thema haben. Auch Sincerity – eine international mehrfach ausgezeichnete Komödie aus Spanien – zählt zu dieser Kategorie. Ebenfalls bemerkenswert ist die argentinische Dokumentation The Forbidden Education – der erste spanischsprachige Film, der über Crowdfunding finanziert wurde. Zu den bekanntesten Teilnehmern der aktuellen Edition gehört der französische Filmemacher von Last Call: Camille Delamarre war der Regisseur von Paul Walkers letztem Film Brick Mansions sowie von 96 Hours – Taken 2 und Transporter 3.
 
Zwei deutsche Filme erreichten bei den letzten beiden Ausgaben des #VOFF hervorragende dritte Plätze – und mit 15 Beiträgen aus Deutschland und der Schweiz ist der deutschsprachige Raum auch dieses Mal gut vertreten. Sehr berührend ist die Dokumentation Alex – halbes Vertrauen, in der Videojournalist Nikolas Müller den Obdachlosen Alex durch die Berliner Nacht begleitet und ihm so die Möglichkeit gibt, wahrgenommen zu werden. Gute Chancen im Wettbewerb hat auch die bewegende Dokumentation Generation ′89 – Erwachsenwerden im Wendejahr: Der sehr persönliche Film von Anke Erner – der Tochter eines ehemaligen NVA-Offiziers – zeichnet ein wichtiges Stück deutscher Geschichte nach und beleuchtet die Wendepunkte im Leben von sechs Menschen aus Ostdeutschland, deren Leben als Teenager durch den Fall der Mauer komplett auf den Kopf gestellt wurde.       
 
Die Öffnet externen Link in neuem FensterPublikumswahl bei der vierten Edition des Viewster Online Film Fests (#VOFF) startet am 13. November 2014 um 15:00 Uhr und läuft bis zum 27. November 2014. Am 8. Dezember 2014 gibt die Experten-Jury über Viewster dann die Gewinner des internationalen Festivals bekannt.