Von Dokumentarfilmen bis hin zu Musikvideos

Akkus mit Li-Eisenphosphat-Technologie überleben 1.000 Ladezyklen

Akkus mit Li-Eisenphosphat-Technologie überleben 1.000 Ladezyklen

„On Location hat man mit dem BLOQ in rund 30 bis 40 Minuten wieder einen frischen Akku zur Verfügung”, so Norbert Blenk, freier Kameramann. Foto: Norbert Blenk

Wenn Akkus schneller leer sind als sie aufgeladen werden können oder wenn sie stundenlang am Netzteil hängen, behindert das Dreharbeiten enorm. Oder es müssen mehr Akkus mitgenommen werden. Um dies zu vermeiden, verleiht und vertreibt die Gruppe 3  mit den Cine 60 BLOQ MK II nun die zweite Generation V-Mount-Akkus mit einer speziellen Li-Ion Technologie: Lithium Eisenphosphat. Wie auch schon ihre Vorgänger sind sie innerhalb einer knappen Stunde wieder geladen, warten mit hoher Leistung sowie großer Sicherheit auf und können dank eines Zertifikats gemäß IATA-Regularien stressfrei im Flugzeug transportiert werden. Durch Verwendung neuer Zellen konnte die Nennspannung von 12.8 auf 13.2V erhöht werden. Zudem wurde die Software in Punkto Zellbalancierung weiterentwickelt, so dass die Anzeigegenauigkeit weiter verbessert werden konnte.

„Mit herkömmlichen Li-Ion-Akkus kommt man dann und wann schon mal an die Leistungsgrenzen“, erklärt der professionelle Kameramann Norbert Blenk, der die BLOQs unter anderem als Stromversorgung in brushless Gimbals und für Peripheriegeräte wie Remote Controller und Videofunkstrecken in Gebrauch hat. „Speziell in Bezug auf die Ladezeiten ergeben sich oft Probleme.“ Diese können zur Folge haben, dass eine gesamte Filmcrew warten muss, bis der Akku wieder geladen ist oder einem beim Drehen eines Dokumentarfilms wertvolle Bilder durch die Lappen gehen. Will man das verhindern, müssen mehrere Ersatzakkus beschafft werden, was das Budget belastet. Der freie Kameramann Philipp Rabe, der die BLOQ-Akkus weltweit – von sehr heißen Gebieten Südamerikas bis hin zu kalten, skandinavischen Bedingungen – an unterschiedlichen Kameras im Einsatz hat, klagt zudem über weit verbreitete günstige Modelle: “Große Probleme ergeben sich oft bei Belastungen über 60 Watt, so dass sie nach sechs Monaten schon nicht mehr zu gebrauchen sind.” So haben sich beide Kameramänner schlußendlich für die Anschaffung mehrerer BLOQ-Akkus entschieden.

Lange Lebensdauer auch bei mehr als 70 Watt Belastung
„Vor fünf Jahren stand bei mir der Kauf neuer Akkus an. Im Hinblick auf den großen Stromhunger meiner Sony PDW 700 und der Tatsache, dass im Betrieb mit angeschlossenem Zubehör wie Vorschaumonitor und Kopflicht gerne mal mehr als 70 Watt anliegen, sollten die Akkus hohe Belastungen vertragen können”, so Rabe. Doch viele gängige Litium-Ionen Akkus quittieren derartige Belastungen mit einer sehr kurzen Lebensdauer. „Die Entscheidung für die damals ganz neuen Cine 60 BLOQ-Akkus mit Litium-Eisenphosphat Zellchemie fiel mir daher nicht schwer. Die besonderen Vorteile der Akkus sind für mich im Wesentlichen die hohe Belastbarkeit, die lange Lebensdauer, das unkomplizierte Handling und die Schnelladefähigkeit”, erklärt Rabe weiter. “In der Realität heißt das, man hat on Location in rund 30 bis 40 Minuten wieder einen frischen Akku zur Verfügung, da man ja in den seltensten Fällen komplett entlädt”, fügt Blenk hinzu. “Selbst mit der RED EPIC, die ja bekanntermaßen sehr stromhungrig ist, lädt man schneller als man an der Kamera Strom verbrauchen kann – und dafür gibt es eine Garantie für drei Jahre bei 1.000 Ladezyklen.” So laufen die Akkus von Rabe beispielsweise schon seit fünf Jahren ohne Probleme

Flugtauglichkeit dank UN-Zertifikat
„Im Allgemeinen nutze ich an durchschnittlichen Drehtagen vier Stück und komme damit mehr als gut über die Runden”, erklärt Blenk. „Diese mit ins Flugzeug zu nehmen, ist uneingeschränkt möglich.” Dieselbe Erfahrung machte auch Rabe, der schon Projekte wie diverse Industrie- und Imagefilme sowie einige Musikvideos in ganz Europa realisierte: „Die Mitnahme im Flugzeug ist in der Regel unproblematisch, da die Kapazitätsgrenze von 100 Wh nicht überschritten wird und die Akkus ein UN-Zertifikat gemäß IATA-Regularien mitbringen.”