Fraunhofer FOKUS stellt interaktive Lösungen vor

Multiscreen Advertisement, ein Thema auf der IFA 2014

Multiscreen Advertisement, ein Thema auf der IFA 2014

Multiscreen Advertisement: Videos synchron auf TV, Tablet und Handy abspielen und mit Zusatzinformationen anreichern. Foto: Fraunhofer FOKUS

Auf der IFA 2014 in Berlin zeigen Forscher des Fraunhofer FOKUS wie neue Unterhaltungstechnologien die Möglichkeiten des klassischen Fernsehens erweitern. In Halle 11.1, Stand 22 können Besucher Multiscreen-Advertisement und Rich-Media-Anwendungen erleben und testen.

Sei es Fernseher, Mobilgerät oder PC – der Zuschauer steuert in Zukunft die Inhalte von Film und Entertainment selbst, erhält Informationen auf dem Second Screen und nimmt aktiv am Programm teil. Denn Fernsehen, Kommunikationstechnologien und Internet wachsen weiter zusammen. Auf dem Stand der Fraunhofer-Gesellschaft im Themenbereich „Multiscreen Entertainment and Advertisement“ erhalten Besucher der IFA 2014 an insgesamt vier Demonstratoren von Fraunhofer FOKUS einen Eindruck von den neuesten Webtechnologien für interaktive und geräteübergreifende Unterhaltung.

Das Verschmelzen von Fernsehen und Internet ist längst Realität: Dank moderner Technologien können wir auf »Smart TVs« Webinhalte abrufen oder uns per Smartphone Fernsehsendungen ansehen. Auch das parallele Nutzen verschiedener Bewegtbildmedien nimmt zu. Wichtiger Gradmesser für die weitere Entwicklung von Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ist die IFA. Vor allem große Bildschirme und Vernetzung sind die bestimmenden Trends. »Connected Screens« spielen deshalb in diesem Jahr eine besonders große Rolle. Auf solchen Geräten präsentieren Forscher von Fraunhofer FOKUS Lösungen, die beide Welten noch enger miteinander verzahnen und tragfähige Geschäftsmodelle ermöglichen.

Gezeigt werden Anwendungsfälle für Werbung, die programmgesteuert das lineare Fernsehsignal erweitern. Dynamische Einspeisung in den TV-Stream oder die Einblendung aus dem Internet bieten neue Möglichkeiten: Der Sender kann zukünftig Werbung zielgruppenorientiert ausstrahlen. Auch lokale Werbeschaltungen sind möglich. »Das bietet gerade für kleine Sparten- und Lokalsender neue, flexiblere Vermarktungsmöglichkeiten. Sie müssen Werbung nicht mehr statisch und festgelegt einbinden, sondern können sie nach Bedarf schalten oder gezielt mit einer Kampagne verknüpfen. Zum Beispiel dann, wenn ein Produkt in einer bestimmten Region für eine bestimmte Zeit günstiger zu haben ist. Der Nutzer kauft dann bequem via Smartphone ein.“ so Dr. Stephan Steglich, Abteilungsleiter des Kompetenzzentrums „Future Applications and Media“ am Fraunhofer-Institut FOKUS.

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