Gemeinsam in die IP-Broadcast-Zukunft

Erste JVC-Camcorder mit Zixi-Technologie an Bord

Erste JVC-Camcorder mit Zixi-Technologie an Bord

Erste JVC-Camcorder mit zukunftsweisender Zixi-Technologie an Bord Foto: JVC

Schneller als von zahlreichen Experten erwartet, ist IP-Netzwerk-Video im Broadcastbereich zu einem wichtigen Thema geworden. Gleichwohl zögern noch viele Anwender, sich auf die neue Technologie einzulassen, da sie sich nicht vorstellen können, das Internet oder private IP-Netzwerke für die sichere Übertragung komplexer HD-Broadcast-Signale zu nutzen. Um diese innovative Technologie voranzubringen, haben JVC Professional und Zixi, das führende IP-Broadcasting-Unternehmen für Cloud-basierende Netzwerktechnologien, eine Partnerschaft vereinbart.

Die Vorteile der IP-Broadcasting-Technologie gegenüber herkömmlichen Übertragungsmethoden zeigen sich besonders beim mobilen Einsatz und dem Transfer von Live-Material. Sie liegen vor allem für ENG-/EFP-Anwendungen auf der Hand: kaum technischer Aufwand, enorme Kostenersparnis, flexible Einsatzmöglichkeiten, unkompliziertes Handling, schneller Workflow sowie sichere und verlustfreie Signalübertragung bei minimaler Latenz.

Als erstes Ergebnis ihrer Kooperation präsentieren JVC und Zixi eine IP-Broadcast-Lösung, die bereits in den JVC-Camcordern GY-HM650, GY‑HM850 und GY-HM890 integriert ist und hier ohne Zusatzequipment auskommt. JVC stellt die Camcorder mit der Zixi-Technologie an Bord auf seinem (neuen) IBC-Stand in Halle 11, Stand G30 vor. Darüber hinaus findet eine gemeinsame Präsentation von Gustav Emrich (JVC European Product Manager) und Israel Drori (Präsident & Gründer von Zixi) am 12. September 2014 um 15:00 Uhr in der IBC Cloud Solution Halle (Halle 3, Stand 3.A19) statt.

Die von Zixi entwickelte Streaming-Technologie arbeitet mit inhaltsrelevanten Fehlerkorrektur-Algorithmen, um Paketverluste, wie sie bei mobilen Internetverbindungen häufig auftreten, zu kompensieren. In diesem Modus führt der Decoder eine dynamische Beurteilung der Linkkapazität (Link-Monitoring) durch und veranlasst den Camcorder die Bandbreite anzupassen. Falls erforderlich werden die Pakete nochmals übertragen, wobei sich die daraus resultierende Latenz in engen Grenzen hält. Diese fortschrittliche Vorwärts-Fehlerkorrektur ist in der Lage, Jitter und Paketverluste von bis zu 30% zuverlässig auszugleichen und somit einen stabilen Datenstrom auch unter widrigen Umständen zu gewährleisten - selbst dann, wenn andere Systeme gar kein Signal mehr erkennen können. Zur Sicherheit werden der Stream- und Signalstatus im Monitor und Kamerasucher eingeblendet. Empfängerseitig wird lediglich ein Zixi kompatibler Decoder oder Server benötigt.