GoPro im Einsatz beim „Fünf Freunde 3“-Dreh

HERO3-Kamera ersetzt Helikopter-Shooting und liefert Trailermaterial

HERO3-Kamera ersetzt Helikopter-Shooting und liefert Trailermaterial

HERO3-Kamera ersetzt Helikopter-Shooting und liefert Trailermaterial Foto: :kamera

GoPro-Kameras kommen bei Philip Peschlow regelmäßig zum Einsatz. Der selbstständige Kameramann und Director of Photography hat sich mit seiner Filmproduktionsfirma :kamera auf Spielfilme spezialisiert und entwickelt deren gesamtvisuelles Konzept. Während der Dreharbeiten ist er zudem in Zusammenarbeit mit Regie, Art Direction und Costume Design für dessen Umsetzung zuständig. Seine Expertise kam unter anderem in der Oscar-nominierten Warner-Bros-Produktion „Cloud Atlas“, dem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichneten Kinderfilm „Haus der Krokodile“ oder verschiedenen TATORT-Produktionen zum Einsatz. Während Philip Peschlow seine GoPro HERO3 Black Edition generell bei allen Spielfilmen einsetzt, baut er vor allem bei actionreichen Produktionen auf die kleine Kamera, um Shots zu realisieren, die andernfalls unmöglich wären: so auch bei der Produktion von „Fünf Freunde 3“.

GoPro fester Bestandteil des Kamera-Equipments
Das :kamera-Team arbeitet mit einem Equipment-Paket, das je nach Film variiert, grundsätzlich aber aus ein bis zwei ARRI Alexa-Kameras, einem Satz ARRI MasterPrimes-Festbrennweiten und einer Auswahl an Zoomobjektiven besteht. Im Vergleich zu dem Truck-füllenden Equipment fällt der Koffer, der das GoPro-Equipment beinhaltet, vergleichsweise klein aus. An ein amüsiertes Lächeln der Kollegen am Set hat sich Philip Peschlow mittlerweile gewöhnt, wenn er das erste Mal mit seinem Koffer um die Ecke kommt. „Am Ende haben wir meistens einen ganzen Truck an Kameraequipment dabei. Dann bringe ich am ersten Drehtag immer noch meinen kleinen Koffer mit der GoPro und den Mounts mit und alle müssen lächeln. Bis wir sie dann meistens täglich nutzen beziehungsweise mitlaufen lassen und die Produktion das erste Footage aus dem Schneideraum bekommt. Dann sind nämlich alle auf einmal ganz beeindruckt.“

Ausschlaggebend für den Einsatz der GoPro ist für Philip Peschlow die Verlässlichkeit des Equipments, aber auch die Ausstattung und die allgemeinen Eigenschaften der Kamera: die HERO3 ist klein, die verschiedenen Mounts ermöglichen alle erdenklichen Befestigungsszenarien und die Kamera filmt Weitwinkel-HD-Videos mit 4K/15 Frames per Second (fps), 2,7K/30 fps, 1080p/60 fps, 1440p/48 fps und 720p/120 fps. Außerdem hat das Team mit der GoPro die Möglichkeit, Shots zu machen, die mit anderem Equipment nur mit hohem Kosteneinsatz zu realisieren wären. „Für mich ist das komplette, in sich funktionierende System die Stärke der GoPro. Die hervorragende Kamera kombiniert mit den Gehäusen, den Mounts für alle erdenklichen Situationen, das WiFi-Remote: alles zusammen macht die Qualität und Praktikabilität aus“, sagt Philip Peschlow.

Für Philip Peschlow gibt es speziell zwei Bereiche im Spielfilm, bei denen sich der Einsatz der GoPro besonders eignet. Zum einen sind das Action- oder Stuntszenen, in denen die Kamera auch aufgrund ihres geringen Gewichts ungewöhnliche Kamerapositionen und -bewegungen ermöglicht. Zum anderen greift das Team gerne zur GoPro, um abstrakte Sequenzen wie Träume oder Flashbacks aufzuzeichnen, weil das Befestigungszubehör die Darstellung einer speziellen Subjektivität und eines persönlichen Blickwinkels des Protagonisten möglich macht.

Der Einsatz der HERO3 hat die Arbeitsweise bei :kamera erweitert. Oftmals lässt sich das Team um Philip Peschlow einfach überraschen, indem es etwa bei Stuntszenen diverse GoPro-Kameras an auf den ersten Blick unmöglichen Orten platziert und einfach schaut, was dabei herauskommt. Der experimentelle Ansatz wird regelmäßig mit spannendem Material belohnt.  

Die GoPro beim Fünf-Freunde-Dreh
Für den Dreh zu „Fünf Freunde 3“ zählten ein B-Camera-Operator, zwei erste Assistenten, zwei zweite Assistenten, ein Digital Image Technician, zwei bis drei Grips sowie ein Gaffer zu Philip Peschlows Team, um das von ihm entwickelte Konzept mit bestimmten Lichtatmosphären und Kamerabewegungen umzusetzen.

Bei einer der herausforderndsten Szenen, gedreht in Thailand, kam spontan die GoPro zum Einsatz: ein Helikopterflug über und um eine Insel  herum mit Perspektiven, die knapp über das Wasser auf den Strand zuhielten, hatten gutes, aber dennoch nicht wirklich begeisterndes Bildmaterial geliefert. Unabhängig von dieser Szene hatte das Team für eine mitgeschwenkte Vorbeifahrt eines Landrovers auf einer Landstraße eine ferngesteuerte Drohne organisiert. An dem Gerät befestigte das Team eine GoPro und ließ sie mit der Drohne tief hinter dem Landrover herfliegen und dann hoch aufsteigen. Bei diesem Flugmanöver fing die GoPro auch Aufnahmen des Meeres und der vorgelagerten Inseln ein. Diese Aufnahmen schafften es letztendlich anstelle der Helikopteraufzeichnungen nicht nur in den Film, sondern sogar in den Trailer.


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