Deutlicher Zuwachs an Ausstellern auf der HIGH END

2014 kamen 452 Aussteller aus 40 Ländern (+25%) und 17.855 Besucher (+10%)

2014 kamen 452 Aussteller aus 40 Ländern (+25%) und 17.855 Besucher (+10%)

Nach der 33. HIGH END Messe in Folge steht fest: München ist mit dieser Leitmesse der Superlative der weltweit bedeutsamste Standort für hochwertige Unterhaltungselektronik. Foto: Highend Society Service

Ein deutlicher Zuwachs von Ausstellern und Hallenfläche ließ die diesjährige HIGH END 2014 zur bisher größten Messe ihrer Art werden. Insgesamt 452 Aussteller mit ca. 900 Marken präsentierten sich auf dieser Messe und stellten mit ihrer Präsenz eindrücklich unter Beweis, dass die moderne Unterhaltungselektronik zum täglichen Leben unserer Gesellschaft ihren Beitrag leistet und deshalb bei allen Altersgruppen auf Interesse stößt.


Die Besucher strömten in Scharen ins Münchner MOC. Die Messe begeisterte rund 18.000 Besucher und erwies sich wieder als Zuschauermagnet ersten Ranges. Schon zeitig vor Öffnung der Messe versammelten sich täglich imposante Menschenmassen in den Foyers der Lokalität und fachsimpelten vergnügt bis zum jeweiligen Einlass. Das MOC verwandelte sich wieder einmal in ein Paradies für Freunde des Hörgenusses, in dem die ganze Welt der Unterhaltungselektronik präsentiert wurde.


Die HIGH END als weltweites Neuheiten-Schaufenster und einzigartige Branchenplattform bildete das gesamte Spektrum der Unterhaltungselektronik ab.
Die Messe begeisterte wieder einmal mit stilvoller Atmosphäre und hochkarätigen Produkten. Auch in diesem Jahr haben die Aussteller ein wahres „Neuheiten-Feuerwerk“ gezündet und dabei ihre enorme Innovationskraft und den Facettenreichtum der Branche nachhaltig unter Beweis gestellt. Sowohl die Analogfans wie auch Freunde aktueller Digitaltechnik wurden auf der HIGH END 2014 reichlich mit Inspirationen versorgt. Die Audiobranche präsentierte sich in München mit dem gesamten Angebotsspektrum, welches sie in vielfältiger Weise zu bieten hat. So stand neben der klassischen Analogfraktion besonders die multimediale Vernetzung im Vordergrund. Schnurlose Soundsysteme, Steuerung per App, Multimedia Center, audiophile Car-Hifi-Lösungen, Musik Download-Portale, Streaming-Systeme, Docking-Station für mobile Geräte und Co. waren die Messeattraktionen. Aber auch stylische Kopfhörer in allen Größen, Klassen und Bauformen waren fast vollständig vertreten.

So international wie nie zuvor
Seit ihrer Premiere 1982 gewinnt die Messe von Jahr zu Jahr an internationaler Bedeutung. Keine andere Messe dieser Branche bietet weltweit einen derart hohen Internationalitätsgrad. 60% der 452 Aussteller hatten ihren Sitz im Ausland, 40 Nationen waren auf Seiten der Aussteller insgesamt vertreten. Der Anteil ausländischen Fachbesucher war sogar mit 66% so hoch wie nie zuvor. Diese kontinuierlich zunehmende Internationalisierung ist der eigentliche Wachstums-Motor der HIGH END, denn die deutsche Branche ist ja bereits nahezu komplett vertreten.


5.387 Fachbesucher aus 58 Ländern pilgerten nach München
Begeistert hat nicht nur die Publikumsresonanz, sondern speziell auch das große Interesse der Fachhändler aus dem In- und Ausland. Delegationen aus allen Teilen der Welt reisten nach München, um sich einen Branchenüberblick zu verschaffen. In den vier Tagen wurden 5.387 Fachbesucher aus aller Welt gezählt. Ihr Anteil an der Gesamtbesucherzahl betrug 30%. Das Gros der internationalen Fachbesucher kam aus dem europäischen Ausland und schwerpunktmäßig aus England, Italien, Schweiz, Österreich und Frankreich. Aber auch der asiatische Raum und Nordamerika waren stark vertreten. „Die HIGH END, als wichtigste Business-Plattform und bedeutender Impulsgeber unserer Branche, genießt höchste Attraktivität bei Entscheidern aus der ganzen Welt.“  bestätigte Kurt Hecker, Vorstandsvorsitzender der HIGH END SOCIETY.


Die HIGH END als internationales Medien-Ereignis
Die Präsenz der Medien war rekordverdächtig. 482 Print- und Online-Medien aus dem In- und Ausland sowie viele Hörfunk- und Fernsehsender transportieren das Thema  der hochwertigen Musikwiedergabe in alle Welt. Neben den wichtigsten Fachmagazinen der Branche berichteten zahlreiche Tages-, Wirtschafts-, Hörfunk- und Fernsehjournalisten aus 32 Ländern über die neusten Trends und Produkte rund um die Audiobranche. Jeder zweite Journalist kam aus dem Ausland nach München. Trotz bemerkenswerter Zuwächse bleibt die HIGH END eine Messe, bei der der Musikgenuss im Mittelpunkt steht. Der Erfolg der Messe beruht darauf, dass die HIGH END einerseits ihren Fokus, der auf der hochwertigen Tonwiedergabe liegt, nie verändert hat und dabei aber auch andererseits ein klares und modernes Profil entwickelt hat. „Stillstand ist schließlich stets auch Rückschritt“.

Die HIGH END fokussiert alle Themenbereiche rund um den guten Ton und spricht damit die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen der Besucher an. Ob Röhre oder Transistor, Analog oder Digital, Lautsprecher oder Kopfhörer, Streaming-Lösung mit Downloads oder Vinyl und CD. Alles war in München erlebbar. Der geneigte Besucher mag dabei für sich entscheiden, welche Lösung ihn am meisten begeistert. „An der Zielsetzung und dem Konzept der Messe hat sich nach wie vor nichts geändert, weil es uns immer schon um die bestmögliche Qualität der Musikwiedergabe ging. Die Messe hat dazu beigetragen, unsere Branche aus dem Schatten der Hobbyisten heraus zu holen und ihr ein klares, modernes Profil gegeben – und dies nicht nur national, sondern eben auch international. Dabei schafft sie den Balanceakt, jedoch ohne in Beliebigkeit und Verwässerung des Hauptthemas abzudriften.