34. DOK.fest München

Ganz großes Kino vom 8. bis 19. Mai 2019
 mit 150 neuen Filmen und 15 Preisen im Deutschen Theater München


Bei der Eröffnung des vergangenen Festivals. Foto: DOK.fest München

Vom 8. bis 19. Mai 2019
 öffnet das 34. DOK.fest München
 seine Pforten. Im vergangenen Jahr gastierte das DOK.fest München erstmals mit neun Filmen im Deutschen Theater, einem der größten Säle Münchens – mit großem Erfolg. Zu den Dokumentarfilm-Premieren der Reihe GANZ GROSSES KINO kamen im Schnitt 700 Zuschauer. Die Reihe wird fortgesetzt: Das DOK.fest München feiert seine Eröffnung wieder im Deutschen Theater. An den vier folgenden Abenden werden acht weitere Filmpremieren gefeiert.


Das Festival wird insgesamt an 20 Münchner Spielorten stattfinden, neben zahlreichen Kinos auch in den Münchner Kammerspielen, der Pinakothek der Moderne, dem Lenbachhaus und dem Literaturhaus München. Es werden rund 150 Dokumentarfilme aus aller Welt zu sehen sein, viele in Welt- oder Deutschlandpremiere. Darunter sind VERTEIDIGER DES GLAUBENS über Papst Benedikt XVI., MISSION LIFELINE über die Seenotrettungen auf dem Mittelmeer und WOODSTOCK: Der Film wirft zum fünfzigsten Jubiläum einen neuen Blick auf das epochale Festival von 1969 – aus Sicht der Zuschauer. Das gesamte Festivalprogramm finden Sie ab Mitte April hier.

In den drei Hauptwettbewerben konkurrieren Filme um den VIKTOR. Insgesamt werden 15 Preise verliehen, darunter zum zweiten Mal der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis, der die beste deutsche Dokumentarfilmproduktion des Jahres auszeichnet, der ARRI Amira Award für die beste Kameraarbeit und der Deutsche Dokumentarfilm-Musikpreis. Im Zentrum der Branchenplattform DOK.forum steht die große Konferenz „Alles digital?“: Hier stellen Filmschaffende innovative Ideen vor, wie sich mithilfe der Digitalisierung die Zukunft des Dokumentarfilms positiv gestalten lässt.

Das DOK.fest würdigt dieses Jahr die bedeutende niederländisch-peruanische Filmemacherin Heddy Honigmann mit einer Retrospektive. Als Filmemacherin hat sie ihren sehr persönlichen Blick auf Menschen gerichtet, die vordergründig keine große Geschichte mitbringen, aber große innere Konflikte. Fast ausnahmslos leben sie am Rand der Gesellschaft: Das können die Musiker in der Pariser Metro sein (THE UNDERGROUND ORCHESTRA, 1997), die als Geflüchtete ein Auskommen suchen, oder die Veteranen der Blauhelm-Einsätze (CRAZY, 1999). Heddy Honigmanns Blick ist ein zutiefst humanistischer: Sie feiert das harte Leben in all seiner Schönheit. Bei der Retrospektive im Filmmuseum sind noch vier weitere Filme aus ihrem Werk zu sehen: METAL AND MELANCHOLY (1993), FOREVER (2006), OBLIVION (2008) sowie ihr neuester Film BUDDY (2018).