Bunte Bilder seit 50 Jahren

Deutsches Film- und Fototechnik Museum lädt zum Jubiläum des Farbfernsehers ein

Am 25.08.1967 wurde in Deutschland erstmals der Bildschirm bunt. Der damalige Bundesaußenminister Willy Brandt eröffnete auf der 25. Deutschen Funkausstellung in Berlin symbolisch durch Drücken eines roten Knopfes das Farbfernsehen in Deutschland. Diesen symbolischen roten Knopf gibt es noch – Besucher der Veranstaltung können das historische Original bewundern. Im gleichen Zuge wird Prof. Dr.-Ing. e.h. Walter Bruch und das von ihm entwickelte PAL-Verfahren gewürdigt. Bruch stammt aus dem benachbarten Neustadt an der Weinstraße.

Quelle: FKTG

Das Deutsche Film- und Fototechnik-Museum ist stolz, die technischen Ergebnisse mit ihren Veranstaltungstagen zu würdigen und einen Beitrag zur Pflege und dem Erhalt von Fotografie, Film und Fernsehen als technisches Kulturerbe zu leisten.

Die zweitägige Veranstaltung „50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland“ findet am 09. Und 10. September im Pfarrzentrum St. Bernhardushof, Heumarktstraße 18, in 67146 Deidesheim statt.  

Programm:

Samstag, 09. September

10.00 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden des Museums, Dr.-Ing. Wolfgang Immel

Grußworte

10.15 Uhr: Dr. Kai Michael Sprenger, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Rheinland-Pfalz, Mainz

10.30 Uhr: Hans-Ulrich Ihlenfeld, Landrat des Kreises Bad Dürkheim

10.45 Uhr: Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer Berufsverband Kinematografie, BVK, München

11.00 Uhr: Dipl.-Ing. Jürgen Burghardt, Geschäftsführer Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft, FKTG, Harbach

11.15 Uhr: Theo Wieder, Vorsitzender des Bezirksverbands Pfalz Vorträge

11.30 Uhr: "Historische Entwicklung der Fernsehtechnik mit Schwerpunkt Farbfernsehen und einem Portrait des PAL-Fernsehentwicklers Prof. Dr. Walter Bruch aus Neustadt/Weinstraße"
Geschäftsführer, Dipl.-Phys., Dipl.-Ing. (Fernsehtechnik), Norbert Lemke, München  

12.00 Uhr: "ARRI-Produkte, die das Fernsehen zu Ihrer Zeit geprägt haben sowie Konzepte und Technologien für künftige Film- und Fernsehproduktionen"
Dipl.-Ing. Michael Koppetz, Senior Engineer Forschung und Entwicklung, Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG, München  

12.00 – 13.30 Uhr, Mittagspause 
(für Speisen und Getränke ist gesorgt)

13.30 Uhr: "Vom Variogon für 8-mm-Film zum Color-TV-Variogon"
Hildegard Ebbesmeier, Senior Optik Designerin, Forschung und Entwicklung, Jos. Schneider Optische Werke Kreuznach GmbH & Co.KG, Bad Kreuznach

14.00 Uhr: "Wie funktioniert das digitale Farbfernsehen – Ein Erklärungsversuch"
Prof. Dr.-Ing.  Hans Brümmer lehrte an der Hochschule Hannover „Grundlagen der Informations- und Mikroprozessortechnik“

14.30 Uhr: "Braucht Rheinland-Pfalz ein Deutsches Museum für Foto-, Film- und Fernsehtechnik?"
Dipl.-Ing. Albrecht Häfner, ehemaliger Leiter des Hörfunkarchivs in der Hauptabteilung „Dokumente und Archive“ beim SWR Baden-Baden

15.00 Uhr, Aussprache und Moderation, Dipl.-Ing. Albrecht Häfner,

16.00 Uhr, Besichtigung des Deutschen Film- und Fototechnik Museums
Weinstr. 33, mit Dr. rer. nat. Wilfried Heide, Museumsleiter

Ab 18.00 Uhr: Abendessen und gemütlichen Beisammensein
„Zum Woibauer“, Schloßstraße 8a in Deidesheim

Sonntag, 10. September

10.00 bis ca.15.30 Uhr: Farbfernsehbeiträge aus den Anfängen des Farbfernsehens in Deutschland Dipl.-Ing. Albrecht Häfner und Dipl.-Ing. Klaus Breitkopf, ehemalige leitende Mitarbeiter im SWR in Baden-Baden

Begrüßung: Peter Lubenau, Verbandsbürgermeister der Stadt Deidesheim
Gezeigt werden Filmdokumente aus den Archiven des Deutschen Rundfunkarchivs, Rundfunkanstalten, Filmschaffenden und Privatpersonen