Englischlernen mit Captain Kirk

iPad-App Mooveez fördert das Englischlernen mit Filmklassikern

Englischlernen mit Forrest Gump, Captain Kirk & Co. Doch welche Filme eignen sich, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern? Foto: Mooveez

Egal ob im Job oder auf Reisen in fernen Ländern: Wer heutzutage nur über mangelhafte Englischkenntnisse verfügt, hat vor allem im Berufsleben oft das Nachsehen. Beim wichtigen Call mit dem Geschäftspartner jenseits deutscher Grenzen wie auch beim Fragen nach dem Weg auf Reisen ist die Weltsprache einfach unverzichtbar geworden. Wer nicht das Glück hat, ein kleines Sprachgenie zu sein, der muss also lernen, lernen, lernen. Langweiliges Vokabelpauken macht allerdings wenig Spaß, was die Lernerfolge schmälert. Wesentlich natürlicher ist es, seine Sprachkenntnisse durch Zuhören aufzumöbeln: Aus diesem Grund verbessern immer mehr Menschen ihr Englisch mit Filmen im Originalton. Doch nicht jeder Streifen eignet sich hierfür. Die iPad-App Mooveez will Filmgenuss mit Sprachenlernen verbinden. Doch was muss ein Film mitbringen, damit man mit Spaß Erfolge erzielt.

Welche Filme eignen sich am besten um sein Englisch zu verbessern?
Mit nur einem Film kann man durchschnittlich 2.000 verschiedene, häufig genutzte Wörter lernen und zusätzlich, in welchem Kontext man sie verwendet und wie sie genau ausgesprochen werden. Schon 1.000 Wörter machen 60 Prozent des gängigen Vokabulars aus. Englischlernen mit Filmen ist also grundsätzlich ratsam. Damit man aber mit Spaß dabei ist und schnell Erfolge erzielt, darf es nicht irgendein Film sein.

Generell ist es hilfreich, wenn es ein Streifen ist, von dem die Handlung bekannt ist, denn so kann man sich gezielt auf das Sprachverständnis konzentrieren. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn der Film eine Vielzahl alltäglicher Situationen aus verschiedenen Bereichen enthält – wie zum Beispiel Freundschaft, Events, Sport und Business – wodurch relevante Vokabeln, Redewendungen und Phrasen „fürs Leben“ vermittelt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist „Forrest Gump”.

Da man die besten Ergebnisse erzielt, wenn das Lernen Spaß macht, liegt es auch nah, sein Englisch mithilfe einer guten romantischen Komödie zu optimieren: Liebe, Streit, Versöhnung, Gefühle! Durch die vielen Alltagssituationen erzielt man in Windeseile Fortschritte – so zum Beispiel mit „Meine Braut, ihr Vater und ich” oder „Wie werde ich ihn los in zehn Tagen”.

Für diejenigen, die fast schon Native Speaker sind, bieten sich anspruchsvolle Filme an, um sich den letzten Feinschliff zu holen. Komplexe Handlungsstrukturen und eine Vielzahl an Akteuren stellen das Sprachverständnis vor eine Herausforderung – wie im echten Leben. Wenn sich die Handlung zum Beispiel in einem bestimmten Milieu (wie das Akademikermilieu in „A Beautiful Mind” oder das Mafiamilieu in „Der Pate”) abspielt, werden dem Zuschauer gezielt entsprechende Vokabeln nähergebracht, die das eigene Englisch auf ein ganz neues Niveau heben.

Herkömmliche Untertitel nur eingeschränkt empfehlenswert
Grundsätzlich ist es ratsam, beim Film in Originalton die Untertitel einzublenden, um sein Englisch zu verbessern. Jedoch geben herkömmliche Untertitel den Text nur verkürzt und vereinfacht wieder. Dies hat den Nachteil, dass Witze, Andeutungen oder auch kulturelle Besonderheiten oft ihre Bedeutung verlieren. Wesentlich sinnvoller ist es also, wenn der exakte Wortlaut und eine zusätzliche Übersetzung eingeblendet werden – wie bei der App Mooveez. Die interaktiven Untertitel ermöglichen es außerdem, zu einem Zitat zurückspringen, das man nicht verstanden hat und bestimmte Sätze oder Redewendungen mit nur einem Klick als digitale Karteikarte mit Originalton abzuspeichern. Zusätzlich geben kulturelle Erläuterungen Hinweise zu Slang-Begriffen und ungewöhnlichen Satzverbindungen, wodurch man tiefer in die Sprache eindringt. Die iPad-App ist hier erhältlich.