Aus der Weitwinkelperspektive

Filmen mit einem Smartphone

Filmen mit einem Smartphone

(Bildquelle: Holger Hendricks)

Smartphones gelten unter Filmern meist als Kinderspielzeug, mit dem sich lustige YouTube-Clips aber keine ernsthaften Filmprojekte realisieren ließen. Seitdem jedoch Filme wie „Tangeringe“ auf internationalen Filmfesten wie dem Sundance Filmfest reüssieren, Apps wie Filmic Pro das Schneiden professionalisieren und Vorsatzoptiken die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten erweitern, findet ein Umdenken statt. Wir loten ihre Vorzüge gegenüber einer DSLR, einem Camcorder, einer Actioncam und einem Kopter aus.

Smartphones sind heute allgegenwärtig. Jeder Bundesbürger über 14 Jahren dürfte ein Smartphone besitzen – und es immer dabei haben. Schließlich nehmen die kleinen Alleskönner nicht nur Fotos sondern auch bewegte Bilder inklusive Ton auf. Da liegt es nahe, nicht nur spontane Clips zu erstellen, um sie dann auf soziale Plattformen hochzuladen, sondern auch in ein Filmprojekt einzubeziehen. Wenn Sie in den Kamera-Einstellungen nachschauen, stellen Sie oft fest, dass es nur möglich ist, mit 30 Bildern/s zu drehen. Solange Sie Ihre Ergebnisse nur ins Web stellen, ist das kein Problem. Videoschnitt-Apps erkennen die Bildrate sofort. Auch Videoschnitt-Systeme am PC passen auf Wunsch die verwendete Bildrate an und richten das Projekt entsprechend ein.

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