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Magix Vegas Pro 14

Magix Vegas Pro 14

Die Anzahl der mitgelieferten Effektfilter ist opulent. (Bildquelle: Michael Hiebel)

Einiges ist neu bei Vegas Pro. Da wäre zunächst der neue Besitzer. Im Sommer wechselte Vegas Pro von Sony Creative an die Spree zu Magix. Dann ist die neue Version 14. Wir wollen wissen, welche Features Magix der ersten eigenen Vegas-Version unters GUI geschrieben hat.

Neben vielen Stabilitätsverbesserungen fallen zunächst einmal die neuen Dateiformate ins Auge. Vegas Pro unterstützt ProRes nun nativ. Videos können also erstmals in Apples ProRes-Codecs nativ in Vegas Pro 14 bearbeitet werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, avancierten doch die Apple-Codecs durch ihre exzellente Qualität mittlerweile zum Platzhirsch bei Aufnahme, Nachbearbeitung und Archivierung digitaler Videos. Wie (in der Windows-Welt) üblich, stehen die ProRes-Codecs dank Apple aber nur für den Datei-Import zur Verfügung – nicht für Exporte. Der früher obligatorische QuickTime-Player muss jedoch bei Vegas Pro 14 nicht mehr zusätzlich installiert werden, zumindest die QuickTime-Codecs sind vollständig integriert. Desweiteren hat Magix in Vegas Pro 14 den neuen HEVC-Codec, auch H.265 genannt, eingebaut. Er liefert eine ähnlich gute Qualität wie H.264, jedoch bei halber Dateigröße. Dies ist allerdings nicht nur für 4K relevant. Es finden sich auch ausgesprochen zahlreiche HEVCVoreinstellungen für HD im „Rendern als“-Menü von Vegas Pro 14, das für den Export zuständig ist.

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