4K-Janusgesicht

Test: Sony PXW-FS5

Auf die Sony Alpha 6300 haben viele Anwender bereits sehnlich gewartet.

(Bildquelle: Sony)

Die Sony PXW-FS5 ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt, jedoch war sie einerseits aufgrund der Sensorknappheit der letzten Monate schwer erhältlich und zweitens bleibt sie durch die angekündigte RAW-Kombination mit dem Atomos Shogun-Recorder höchst aktuell. Im Zusammenspiel mit externen Recordern wird die Kamera nähmlich eine der günstigsten Möglichkeiten darstellen, mit einer Sony Kamera auf einem Super35mm-Sensor RAW-Aufnahmen zu erstellen. Alleine deswegen dürfte die Kamera für viele Anwender nach wie vor höchst interessant sein.

Der erste Eindruck der Kamera lässt sich mit zwei Worten beschreiben: Solide und leicht. Beides relativiert sich etwas, wenn man Griffe, Monitor, Akku und das mitgelieferte Kit-Objektiv 4/18-105 montiert hat. Doch auch komplett ausgestattet wirkt die Kamera durch ihre zwei Griffe äußerst agil. Der Drehgriff ist ergonomisch gelungen und bietet Zoomwippe, Einstellrad, Joystick, drei frei belegbare Buttons sowie einen Aufnahmeknopf. Dabei sind alle Bedienhilfen mit den rechten Fingern in der Griffschlaufe gut zu erreichen. Der Henkel bietet im Gegensatz zur Konkurrenz nur einen XLR-Eingang, der zweite ist an der Gehäuserückseite, wo er auch bei abmontierten Henkel für professionellen Audio-Anschluss sorgt.…

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