Rode-Zwillinge

Test: Rode VideoMic Me & VideoMicro

Welche Stärken und Schwächen die Mikrofon-Geschwister haben, zeigt unser Praxistest.

(Bildquelle: Daniel Coenen)

Zwei kompakte, günstige Richtmikros bietet Rode mit dem VideoMic Me und dem VideoMicro, das eine fürs Smartphone, das andere für die System- oder Videokamera. Welche Stärken und Schwächen die Mikrofon-Geschwister haben, zeigt unser Praxistest.

Gehäuse und Mikrofonkapsel der beiden 8 cm langen Rode-Mikros sind fast identisch: In kratzfest beschichtetes Aluminium gewandet, sind die kleinen Schallfänger außergewöhnlich robust. Sie verfügen über eine Halbzoll-Kondensatorkapsel mit nierenförmiger Richtcharakteristik und hoher Empfindlichkeit bei zugleich niedrigem Eigenrauschen. Im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten im gleichen Preissegment ist ein störender Rauschteppich hier kein Thema. Einen Fellwindschutz („Dead Cat“), den viele Hersteller als teures Zubehör anbieten, legt Rode ebenfalls beiden Modellen bei – ein echtes Plus. Ohne ihn sind mit Kondensatormikros nämlich nur Aufnahmen bei absoluter Windstille möglich. Eine Batterie benötigen die Mikros nicht, da die Stromversorgung über die Tonaderspeisung der 3,5mm-Miniklinke erfolgt, die die meisten Kameras, Smartphones und Audiorekorder bereitstellen.

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