4K-Hybridkamera für Profis?

Canon EOS-1Dx Mark II

Mit der EOS 1D-Serie will Canon in erster Linie Profi-Fotografen ansprechen, die schlichtweg den besten Canon-Fotoapparat ohne Kompromisse suchen.

(Bildquelle: Canon)

Mit der EOS 1D-Serie will Canon in erster Linie Profi-Fotografen ansprechen, die schlichtweg den besten Canon-Fotoapparat ohne Kompromisse suchen. Gilt das auch für die integrierten 4K-Videofunktionen? Wir machen den Test.

Bei der letzten 1D-Modellreihe wagte Canon noch eine Aufspaltung der Top-Modelle. Die „normale“ EOS 1Dx richtete vor allem an professionelle Fotografen. Ein zweites, fast doppelt so teures Modell, die EOS 1Dc mit einem Einführungpreis von weit über 10.000 Euro, sollte vor allem Filmer ansprechen, die seinerzeit (2012) schon erste Gehversuche im noch recht jungen 4K-Umfeld wagen wollten. Die 1Dc war jedoch nahezu baugleich zur 1Dx, sodass der fast verdoppelte Preis bei so manchem Anwender für unverständiges Kopfschütteln sorgte. Tatsächlich gibt es neben der EOS 1Dx Mark II nun kein spezielles Cine-Modell mehr, sondern schon das Basis-Modell beherrscht die Aufnahme in 4K. Die unverbindliche Preisempfehlung von 6.300 Euro ist dabei für die Top-Profi-Linie von Canon nicht ungewöhnlich hoch, ein Aufpreis für die 4K-Funktionen entfällt somit offenbar.
Da sich die Sensorauflösung von ungefähr 18 auf ca. 20 Millionen Pixel erhöht hat und ein Teil der Sensorfläche für die 4K-Aufnahme genutzt wird, liegt der horizontale Crop-Faktor beim 4K-Filmen nun exakt bei 1,34. Und obwohl die Kamera nur Cine4K mit 4096 Horizontalpixeln (und eben kein UHD mit 3840 Pixel) aufzeichnen kann, dürften sogar viele APS-C gerechnete Optiken auch für den Bildkreis der Cine4K-Sensorauflösung ausreichen. Wir denken hierbei an so beliebte Modelle wie das Sigma 18-35mm/1.8.

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