Filmfest München

„The Salesman“ gewinnt ARRI/OSRAM Award

„The Salesman“ gewinnt gewinnt beim Filmfest München den ARRI/OSRAM Award. Foto: Arri

Beim 34. Münchner Filmfest gewann das iranische Drama „The Salesman“ als bester ausländischer Film den ARRI/OSRAM Award. Der Preis ist mit Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 50.000 Euro dotiert und wird von einer unabhängigen Jury verliehen. Neben der Stiftung des Preises trug ARRI auf vielfältige Weise zum Gelingen des diesjährigen Filmfestes München bei.

Die Jury war sich einig: Der Film „The Salesman“ des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi gewann in diesem Jahr den begehrten ARRI/OSRAM Award. Der Film sei „zugleich zeitgenössisch und universell“, begründete die Jury ihre Wahl. Im Zentrum des Films steht eine Frau am Scheidepunkt ihres Lebens, nachdem sie mit ihrem Mann in eine neue Wohnung in Teheran gezogen ist und vom zweifelhaften Lebenswandel der Vormieterin eingeholt wird. „Es ist ein Film darüber, wer wir als Menschen sind und wer wir sein könnten“, sagte Jurymitglied Stéphane Tchalgadjieff bei der Preisverleihung. Gedreht wurde der Film mit der ARRI ALEXA XT. Kameramann Hossein Jafarian fand intensive Bilder für das bewegende Drama, das bereits in Cannes mit zwei Preisen für das beste Drehbuch und den besten Schauspieler ausgezeichnet wurde.

Bei der großen Preisverleihungs-Gala im ausverkauften Carl-Orff-Saal überreichten ARRI-Vorstand Franz Kraus und Michael Willacker, Leiter der Abteilung Professional und Industrial Applications bei OSRAM, den ARRI/OSRAM Award. Eine lobende Erwähnung der Jury ging an den Film „Rabin The Last Day“. Der israelische Regisseur Amos Gitai zeichnet darin den letzten Tag des Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin nach, der 1995 in Tel Aviv erschossen wurde.

Um den ARRI/OSRAM Award konkurrierten die besten internationalen Filme von elf renommierten RegisseurInnen, die in der Reihe „CineMasters“ liefen. In der Jury saßen Schauspielerin Pegah Ferydoni, Produzent Stéphane Tchalgadjieff und Münchens ehemaliger Oberbürgermeister Christian Ude. ARRI vergibt den Preis bereits seit 2008. OSRAM ist seit 2013 als Stifter beteiligt.