Die Geheimnisse der Lichtversteher

Lichtsituationen einschätzen und richtig nutzen

Im zweiten Teil geht es um die Richtung des Lichts, Licht und Schatten sowie um Kontraste aber auch um Equipment beim Filmen bei sich ändernden Lichtsituationen.

Sonnenuntergang über den Wolken (Bildquelle: www.c21c.de)

Tageszeit, Jahreszeit und Witterungsbedingungen sowie die geografische Lage des Drehortes sind nicht zuletzt ausschlaggebend für Ausdruck und Stimmung in den Bildern beim Outdoor-Dreh. Nutzen Sie gezielt den Sonnenstand sowie das Wetter und erzeugen Sie damit bewusst subtile Eindrücke beim Filmen. Wir geben Hinweise und Tipps für die Beherrschung unterschiedlicher Lichtsituationen und wie Sie sich diese zu Nutze machen. – Im zweiten Teil geht es um die Richtung des Lichts, Licht und Schatten sowie um Kontraste aber auch um Equipment beim Filmen bei sich ändernden Lichtsituationen.

Neben dem eigentlichen Motiv ist Licht das zentrale Gestaltungselement beim Filmen. Besonders spannende Lichtsituationen können sogar das Licht zum eigentlichen Hauptmotiv machen. Unterschiedliche Lichtkonstellationen bieten dem Filmer Platz für Gestaltungsspielraum. Versuchen Sie das Licht zu verstehen und gestalten Sie damit in Szenen bewusster deren Wirkung. Die Tageszeit nimmt wesentlichen Einfluss auf das verfügbare Licht, die Härte und insbesondere auch dessen Farbtemperatur.

Sonnenaufgang bis blaue Stunde
Kurz vor Sonnenaufgang herrscht recht diffuses und sehr weiches Licht. Das wenig vorhandene Licht zeigt sich mit einem violetten Farbanteil. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge sind bekannt für spektakuläre Gegenlichtsituationen. Objekte oder auch Personen und Tiere zeigt man gerne als Silhouetten.

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