Gigabyte-Verwalter

Speicher-Lösungen für den Videoschnitt

Wir testen interne Speicher-Lösungen hinsichtlich Performance, Ausfallsicherheit und Kosten.

(Bildquelle: Oliver Krüth)

Der PC hat sich als ideale Maschine für den Videoschnitt behauptet. Mit 4K sind die Anforderungen an den Massenspeicher noch einmal gestiegen. Wir testen interne Speicher-Lösungen hinsichtlich Performance, Ausfallsicherheit und Kosten.

Ein Schnitt-PC sollte aus Gründen der Performance und der Sicherheit zwei getrennte Massenspeicher besitzen. Auf dem einen läuft das Betriebssystem nebst Programmen und auf dem anderen liegen die von der Kamera importierten Arbeitsdateien. Während ersteres möglichst schnell aber nicht sonderlich groß sein muss, verhält es sich mit dem zweiten eher umgekehrt. Somit bieten sich zwei Geräteklassen an: SSDs als schneller Primärspeicher und Festplatten, einzeln oder im Verbund, für die eigentlichen Videodaten.

Wir gehen hier der Frage nach, welche Vor- und Nachteile die Verwendung von SSDs mit sich bringt und wann Festplatten nach wie vor die bessere Wahl sind? Da das Angebot an SSDs kaum noch überschaubar ist, testen wir stellvertretend nur zwei SSDs sowie fünf Festplatten. In die erste Gruppe gehören die Extreme Pro 480 GB von SanDisk und die EVO840 1 TB. Zur zweiten zählen die Seagate Enterprise Capacity 8 TB, Deskstar NAS 6TB von HGST, WD Black 6 TB und WD Red 1 TB sowie die Seagate Cheetah 15K7 mit 640 GB. Um einzelne Festplatten auch in einem RAID-Verbund testen zu können, haben wir uns einen passenden RAID-Controller, den ARC1883LP von Areca bestellt. Es geht um die Performanceunterschiede zwischen den einzelnen Komponenten, die zum Teil nicht unerheblichen Kosten pro GB und die prinzipielle Datensicherheit.

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