Ransomware austricksen

SecurDisc-Technologie erhöht Sicherheit
 


SecurDisc-Technologie erhöht Sicherheit Foto: Nero

Mit Locky rückte Ransomware Anfang des Jahres in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Verschlüsselungstrojaner hatte sich per E-Mail-Anhang auf private und Unternehmensrechner geschlichen und Dateien so verschlüsselt, dass kein Zugriff mehr darauf möglich war. Das Ziel der Angreifer: Lösegeld zu erpressen. Sieht man sich die Entwicklung von Ransomware im vergangenen Jahr an, ist das ein durchaus einträgliches Geschäft: Laut einer Studie von Kaspersky Lab waren 2015 fast 180.000 Nutzer von Ransomware betroffen. Wer seine Dateien davor schützen und Angreifer austricksen möchte, sollte nicht nur Firewalls und ähnliche Schutzmechanismen, sondern auch ein Datenarchiv einrichten. Mit der SecurDisc-Technologie ist die sichere Aufbewahrung und der Zugriff auf den aktuellen Datenbestand gewährleistet.
 
Regelmäßige Backups schützen zwar nicht vor Cyberangriffen auf Daten und Systeme, gewährleisten aber die Verfügbarkeit der Daten. Wichtig dabei ist, dass das Backup offline erfolgt, denn Ransomware greift auch immer häufiger Daten auf NAS-Systemen oder anderen Online-Speicherorten an. Daher ist es empfehlenswert, regelmäßig sensible private und Unternehmensdaten auf optische Medien wie Daten-CDs oder -DVDs zu brennen.
 
Nero Burning ROM etwa verfügt neben der reinen Brennfunktionen zudem über die SecurDisc-Technologie, die Datenträger nochmals mit einem besonderen Schutz ausstattet. So ist es mit der aktuellen Version 3.0 möglich, die gebrannten Dateien mit der SecurDisc-Technologie und somit mit einem Passwortschutz zu versehen. Wichtig ist zudem die lange Lesbarkeit der Daten, die unter anderem durch einen Oberflächenscan sowie eine Warnmeldung bei Disc-Alterung sichergestellt wird. Per Datenzuverlässigkeitsfunktion besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Daten von beschädigten Discs wiederherzustellen.