Das ist ein kleiner Schritt …

Operation Avalanche auf dem Filmfest München

Operation Avalanche auf dem Filmfest München Foto: Ascot Elite Entertainment

„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ Am 20. Juli 1969 betraten die Astronauten der Apollo 11 Mission, Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin, als erste Menschen den Mond. Dieses Ereignis wurde sowohl von Aldrin aus dem Fenster der Mondfähre als auch von einer Fernsehkamera am Fuß der Landefähre gefilmt. Etwa 600 Millionen Fernsehzuschauer auf der Erde erlebten die Live-Übertragung.

Aber sind Armstrong und Aldrin wirklich auf dem Mond gelandet?
Amerikas größte Verschwörungstheorie kommt mit dem diesjährigen Sundance-Film-Festival-Liebling Operation Avalanche auf die Münchner Großleinwand. Regisseur Matt Johnson liefert mit einer einzigartigen Inszenierung und der notwendigen Emotion ein wahres Filmjuwel, welches bereits im Vorfeld für große Euphorie sorgte! Das Filmfest München zeigt den außergewöhnlichen Film als deutsche Premiere in der Kategorie International Independents.

Inhalt
Der Film ringt einer der populärsten Verschwörungstheorien der USA einen komödiantischen Thriller ab, nämlich, dass die USA die Mondlandung mit gefälschtem Filmmaterial nur vorgetäuscht haben. 1965 infiltrieren vier CIA-Agenten als Filmteam getarnt die NASA, um einen Maulwurf zu finden, der den Sowjets geheime Forschungsergebnisse verrät. Dabei findet die von Matt (Regisseur Matt Johnson) angeführte Crew heraus, dass die USA weit vom Ziel entfernt sind, spätestens 1969 auf dem Mond zu landen, wie dies Präsident Kennedy der Nation in einer Rede versprochen hatte. Die NASA vermag zwar den Mond zu umkreisen, wird aber frühestens 1971 in der Lage sein, dort Astronauten auszusetzen. Um die Schmach einer Niederlage im Fernduell abzuwenden, inszeniert Matt in der Wüste die Mondlandung, nachdem er zuvor in London am Set von Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSES spioniert hatte, wie man das Weltall authentisch filmt. Doch die Sache fliegt auf und es entspinnt sich ein Thriller um Leben und Tod. Matt Johnson evoziert die politische Paranoia der Zeit meisterhaft und schwelgt ganz im Retro-Fieber.