Zusammenarbeit mit Evertz

Fortschritte bei 4K-IP-Live-Interoperabilität

Fortschritte bei 4K-IP-Live und ASPEN-Interoperabilität in Zusammenarbeit mit Evertz Foto: Sony

Auf der NAB 2016 hat Sony die IP- Interoperabilität durch die Zusammenarbeit am Sony IP-Live-Produktionssystem und der Lösung „Software Defined Video Networking“ (SDVN) von Evertz präsentiert. Die Schlüsseltechnologie des Sony IP-Live-Produktionssystems ist das Networked Media Interface, das HD- und Ultra HD-(4K-)Video, Audio und Metadaten in Echtzeit über Standard-Netzwerkinfrastrukturen paketiert, überträgt und optimiert. In Bezug auf SMPTE RDD34 nutzen die IP-Technologien von Sony die sogenannte LLVC-Technologie (Low Latency Video Codec), um die Videokompression zu unterstützen, die für Ultra HD (4K)/60p-Übertragungen über eine Netzwerkbandbreite von 10 Gbit/s erforderlich ist.

Ein weiterer Fortschritt, der aus der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen entstanden ist, ist die ASPEN-basierte Interoperabilität. ASPEN ermöglicht individuelle IP-Multicast-Streams für Video, Audio und Metadaten. Sony ist bereits seit der IBC 2015 im letzten September Mitglied der ASPEN-Community. Auf der NAB 2016 hat Sony am ASPEN-Community-Stand funktionierende Prototypen vorgeführt, die ASPEN-Streams für die Interoperabilität mit anderen ASPEN-Produkten senden und empfangen. Sony plant, seine Kameras und Produktionsmischer auf Interoperabilität mit dem ASPEN-Workflow auszulegen.