Native IP-Infrastrukturen

Avid präsentiert offene und interoperable IP-Workflows

Avid präsentiert offene und interoperable IP-Workflows für die Avid MediaCentral Plattform Foto: Avid

Avid hat auf der NAB seine Strategie für den Übergang der Medienbranche zu IP-basierten Workflows bekanntgegeben und wird in Zukunft Echtzeit-IP-Signale in der Avid MediaCentral Plattform unterstützen. Mit dieser Plattform bietet Avid eine einheitliche Umgebung für konvergierte und Live-Signal-basierte Medienworkflows.

Avid MediaCentral, die branchenführende Plattform für File-basierte Workflows, wird ständig erweitert, um neue offene Technologiestandards für die Bereitstellung von professionellen Audio- und Videostreams über standardisierte IP-Netzwerke zu unterstützen. Künftige Updates werden es Avid-Kunden ermöglichen, automatisierte Content-Flows zu orchestrieren, die alle erdenklichen Arten der Medienerstellung und –distribution umfassen, und das sowohl mit Avid-Tools als auch mit Partnerlösungen aus dem wachsenden Avid-Ökosystem. Durch die Integration IP-basierter Workflows unterstützt Avid die vollständige Digitalisierung der Medienwertschöpfungskette. Dies ermöglicht innovative neue Workflows sowie neue Maßstäbe an Agilität und Effizienz.

Ein Großteil der großen Medienunternehmen setzt weiterhin auf spezialisierte Technologien wie Koaxialkabel und SDI-Signale, um die großen Mengen an Audio- und Videodaten in Echtzeit zu transportieren. In den vergangenen Jahren ist es jedoch durch die fortschreitende technologische Entwicklung möglich geworden, diese Daten auch mittels Standard-IP-Netzwerken zu übermitteln, und die Branche bewegt sich immer weiter weg von spezialgefertigten Technologien wie SDI. Mit der Übernahme IP-basierter Technologie werden Unternehmen immer mehr auf formatunabhängige Infrastrukturen setzen und somit die Migration zu neuen Bildformaten wie UHD und HDR erleichtern.

Avid hat mit den Mitgliedern der Avid Customer Association Marktforschung betrieben, um die optimale Strategie für den Übergang zu IP-Technologien zu entwickeln. Dabei setzt Avid auf offene Technologiestandards auf der MediaCentral Plattform und arbeitet eng mit Kunden in Arbeitsgruppen zusammen, um Interoperabilität zu fördern und innovative neue Workflows zu ermöglichen. Zudem wird Avid bestehende Lösungen, die bisher mit SDI Signalinterfaces erhältlich waren (z.B. für Ingest, Playout, Editing und Grafikerstellung), in künftigen Versionen um IP-Interfaces erweitern, damit Kunden selbst entscheiden können, in welcher Geschwindigkeit sie zu IP übergehen, ohne dabei ihre bestehenden Abläufe zu stören.

Die Highlights der IP-Technologie-Präsentationen auf der NAB 2016 umfassen:

  • Demonstration interoperabler IP-Workflows mit Partnern wie Grass Valley und Sony
  • Demonstration von IP-Interfaces für Avid-Produkte, die bisher SDI-SIgnale unterstützt haben, wie etwa Media Composer
  • Bekanntgabe einer offenen, unabhängigen, standardbasierten Architektur für IP-Signale in der MediaCentral Plattform
  • Bekanntgabe des Supports für offene Technologiestandards und Branchenzusammenschlüsse, inklusive der AIMS Alliance, der Avid kürzlich beigetreten ist

Verfügbarkeit
Avid wird in naher Zukunft Releases für verschiedene Produkte und Updates für die MediaCentral Plattform bekanntgeben.