Im Rausch der Pixel

Tools zum Entrauschen - Praxislevel EINSTEIGER

Rauschen im Video stört nicht nur den Zuschauer, es bringt auch große Probleme beim Mastering und Encodieren mit sich. Wir stellen verschiedene Helferlein vor, die dem Ärgernis beikommen wollen.

Adobe After Effects hat eine ganze Menge an Plug-Ins mit an Board, um verrauschte Bilder zu optimieren. (Bildquelle: Michael Hiebel)

Rauschen im Video stört nicht nur den Zuschauer, es bringt auch große Probleme beim Mastering und Encodieren mit sich. Wir stellen verschiedene Helferlein vor, die dem Ärgernis beikommen wollen.

Bildrauschen in digitalen Videos wird oft durch unzureichende Lichtverhältnisse bei der Aufnahme verursacht. Der Camcorder schaltet in derartigen Situationen fleißig die Bildverstärkerstufen hoch, die Folge sind grieselige Bilder, die sich kaum verwenden lassen. Auch Empfangsprobleme bei digitalen oder analogen Sendern können diese Störungen hervorrufen. Die einfachste Lösung für dieses Ärgernis benötigt keinerlei Zusatzsoftware: Videosignale bestehen aus zwei Teilen: Der Luminanz (dem Helligkeitssignal) für die Übertragung des Schwarzweiß-Bildes und der Schärfe, sowie der Chrominanz (dem Farbträger), welcher pro Bildpunkt durch eine Phasenverschiebung die Farbe überträgt. Systembedingt wird der Farbträger wesentlich schlechter übertragen als das Helligkeitssignal, weil man so Datenmengen sparen kann, ohne dass der Zuschauer dies sonderlich bemerkt. Insofern ist der Farbträger auch besonders anfällig für das Bildrauschen. Daher lässt sich durch die Reduzierung der Farbsättigung bereits ein Großteil dieser unerwünschten Störsignale mindern.