Hoch hinaus

Hohe Motive kreativ filmen

Lassen sich die Hochhäuser, Kirchen, Türme und andere hochformatige Sehenswürdigkeiten filmisch gut darstellen?

Der Blick fürs Detail (Bildquelle: Wilfried Strauß)

Hohe Motive erwecken Aufmerksamkeit. Lassen sich die Hochhäuser, Kirchen, Türme und andere hochformatige Sehenswürdigkeiten auch filmisch gut darstellen? Es gibt Lösungsmöglichkeiten.

Neugierig oder voller Bewunderung sehen wir auf Türme, Kirchen und Bauwerke. Mit den Augen suchen wir nach dem architektonischen Schick und nach besonderen Details. Wir umrunden die Highlights, wenn machbar, von allen Seiten – und manchmal besteigen wir die Sehenswürdigkeiten und schauen von oben in die vor uns liegende Landschaft oder hinunter auf das Labyrinth aus Häusern, Parks und Straßen. Wie können wir all diese Eindrücke nun filmisch umsetzen? Die folgende Aufteilung kann die Entscheidung etwas einfacher machen.

Das Motiv in Einzelaufnahmen auflösen
Ein Fotograf hat es vergleichsweise einfach. Er wählt das Hochformat für seine Bilder. Als Videofilmer muss man sich aufgrund des breiten Bildformates einige Gedanken zur Bildgestaltung machen. Da das 16:9-Format links und rechts vom Motiv viel freien Raum lässt, kann dieser durch die Wahl der Bildausschnitte sinnvoll genutzt werden. So lassen sich benachbarte Häuserzeilen, Bäume oder die Landschaft im Hintergrund in die Szenerie einbeziehen. Dabei kommt es darauf an, dass die angeschnittenen Motive links und rechts an den Bildrändern nicht zu sehr dominieren und folglich nicht vom Hauptmotiv ablenken. Mit den angeschnittenen Motiven geben Sie dem Zuschauer die Möglichkeit, sein Sehen gedanklich zu erweitern.