Neue Perspektiven

Wer halbwegs professionelle Luftaufnahmen machen möchte, kommt nicht umhin in einen Quadrocopter zu investieren.

Absolute Stärke des Phantom III ist das Fliegen in Innenräumen. (Bildquelle: Daniel Klahr)

Für Aufnahmen aus der Vogelperspektive eignen sich Multicopter ausgesprochen gut. Inbetriebnahme, Handhabung und Aufnahmequalität unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich. Wir vergleichen zwei semiprofessionelle Systeme.

Wer halbwegs professionelle Luftaufnahmen machen möchte, kommt nicht umhin in einen Quadrocopter zu investieren. Das Gerät sollte nicht nur ordentlich fliegen und Windstößen trotzen können, sondern auch ohne GPS-Satelliten steuerbar sein. Betrachten wir den Markt für professionelle Quadrocopter, dann stehen sich im Bereich der Einstiegsmodelle nur einige wenige Geräte gegenüber. Zwei davon haben wir getestet, den DJI Phantom III Professional inkl. Gimbal, 4K Kamera und Controller (1.400 Euro) und den TTRobotix Ghost+ mit Gimbal, GoPro Hero 4 und Controller (1.300 Euro). Der AP11 der Toruk-Serie von AEE sowie der Yuneec Typhoon Q500+ konnten mangels Verfügbarkeit nicht getestet werden. Beide Quadrocopter werden vormontiert geliefert und sind sofort nach dem Auspacken einsatzbereit. Selbst ohne viel Know-How um die einzelnen Details können auch Laienpiloten sofort losfliegen.

Apps
Es ist zwar möglich, beide Systeme ohne den Einsatz mobiler Geräte zu fliegen, doch durch die Installation der jeweiligen Apps ist das Flugvergnügen deutlich größer. Bei den Apps offenbaren sich bereits gravierende Unterschiede. Die Ghost+-App „TTHero“ gibt es nur für Androidbasierte Geräte.

Die DJI-App „Go“ gibt es auch für iPhone, iPad & Co. Die DJI-App offeriert innerhalb der App zahlreiche Video-Tutorials, „TTHero“ tut das nicht. TTRobotix bietet diese Videos auf der Webseite an. Wir haben uns diese Video-Tutorials angesehen, da sie in den Detaileinstellungen hilfreich sind. Wesentlich einfacher war es allerdings, das gleich innerhalb der App aufrufen zu können.