Rasanter Schnittmeister

Pinnacle Studio 19

Pinnacle Studio 19

Pinnacle Studio 19 (Bildquelle: Michael Hiebel)

Pinnacle Studio 19 ist bei Hobbyfilmern eine feste Größe. Die Einfachheit der Bedienung überzeugt Computer-Novizen. Die neue Version verspricht mehr Performance, mehr Formate und mehr Funktionen. Lohnt der Umstieg?

Anwender früherer Pinnacle-Versionen werden sich vermutlich freuen: Die neue Version 19 hat zwar kleinere Unterschiede in der Benennung und Platzierung diverser Funktionen; die grundlegende Bedienung beim Schnitt ist jedoch mit den Vorversionen 18, 17 und 16 identisch. Insofern sollte die Umgewöhnnung auf die aktuelle Version leichtfallen. Corel liefert Pinnacle Studio 19 in drei Geschmacksrichtungen aus: Standard, Plus und Ultimate. Wir haben uns hier die Ultimate-Version einmal näher angesehen, da sie sehr praktische Zusatzprogramme und Filter enthält. Der Workflow zur Bearbeitung eines Films verläuft in drei Schritten: Unter dem Aktenreiter „Organisieren“ zeigt das Programm die angelegten Projekte mit den importierten Filmclips sowie alle Effekt-Bibliotheken und Archive für die mitgelieferten Bild- und Ton-Templates. Neu hinzugekommen in Version 19 sind jetzt sogenannte Projektablagen (professionellen Nutzern auch als „Project Bins“ bekannt), mit denen sich importierte Inhalte perfekt in Ordnern organisieren lassen. Die Aktenreiter „Editieren“ und „Autor“ stehen für Schnitt und Ausgabe. Das umfangreiche Import-Menü ermöglicht nicht nur den Zugriff auf DVDs und Blu-rays, sondern unterstützt auch den Anschluss diverser Moviebox- und PCI-Digitalisierungs-Hardware von Pinnacle, womit sich analoges Video ausgesprochen elegant digitalisieren lässt. Eine Liste aller unterstützen Geräte findet sich hinten im Handbuch, die jeweiligen Gerätetreiber sind kostenlos von der Support-Seite von Pinnacle zu laden.…