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Kinderfilmwelt.de präsentiert 50 Meilensteine der Kinderfilmgeschichte

Kinderfilmwelt.de präsentiert 50 Meilensteine der Kinderfilmgeschichte

Kinderfilmwelt.de präsentiert 50 Meilensteine der Kinderfilmgeschichte Foto: KJF

Mitte Dezember erweitert das Portal „Kinderfilmwelt.de“ seine Rubrik „Klassiker des Kinderfilms“. 50 besonders empfehlenswerte Titel laden Kinder und ihre Eltern auf eine Entdeckungsreise durch fast 100 Jahre Kinderfilmgeschichte ein. Die Filme spannen den Bogen vom Stummfilmklassiker bis zur zeitgenössischen Coming-of-Age-Erzählung, sie erzählen von Alltagsabenteuern und Märchen, vergegenwärtigen Geschichte oder entwerfen fantastische Welten. Bei der Zusammenstellung der 50 Werke war der Kinderfilmwelt-Redaktion neben der hohen Qualität der 50 Werke auch die Ausgewogenheit des Angebotspektrums für alle Altersstufen von 5 bis 12 Jahren wichtig.

Zusätzlich sind viele Themen, Genres, Gestaltungsweisen und Produktionsländer berücksichtigt. Viele der Filme haben die Kinoerlebnisse von Generationen geprägt und setzen bis heute ästhetische Standards, an denen sich die Filmkunst für junge Zuschauer messen lassen muss. Neben filmhistorischen Perlen wie Gerhard Lamprechts „Emil und die Detektive“ sind aber auch zahlreiche Kinderfilmproduktionen der letzten 15 Jahre berücksichtigt. „Seit der Jahrtausendwende hat sich im Kinderfilmbereich sehr viel getan; das Themen- und Genrespektrum ist breiter geworden, die formale Sorgfalt beachtlich und die Ansprache der Zielgruppe so differenziert wie nie zuvor“, erläutert Filmexperte Christian Exner vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF). „Filme  wie „Tomboy“ oder „Der Traum“ mögen zwar noch nicht in die Filmgeschichte eingegangen sein, wir sind aber von ihrer Einzigartigkeit und Qualität so überzeugt, dass wir sie Kindern und ihren Eltern schon jetzt als „moderne Klassiker“ empfehlen möchten“, ergänzt seine Kollegin Natália Wiedmann.

Ab sofort finden Kinder wie Eltern auf Kinderfilmwelt.de unter „Unsere Filmtipps“ Rezensionen, Bilder, Bewertungen und medienpädagogische Altersempfehlungen zu folgenden Klassikern des Kinderfilms:

  • Als Unku Edes Freundin war (Helmut Dziuba, DDR 1981)
  • Amy und die Wildgänse (Carroll Ballard, USA/Kanada 1996)
  • Anne liebt Philipp (Anne Sewitsky, Norwegen 2011)
  • Auf Wiedersehen, Kinder (Louis Malle, Frankreich/BRD/Italien 1987)
  • Billy Elliot (Stephen Daldry, UK/Frankreich 2000)
  • Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki, Japan 2001)
  • Coraline (Henry Selick, USA 2009)
  • Das doppelte Lottchen (Josef von Báky, BRD 1950)
  • Das Dschungelbuch (Wolfgang Reitherman, USA 1967)
  • Das Geheimnis von Kells (Tomm Moore, Irland 2009)
  • Das Mädchen Wadjda (Haifaa Al-Mansour, Deutschland/Saudi-Arabien 2012)
  • Der kleine Eisbär (Piet de Rycker/Thilo Rothkirch, Deutschland 2001)
  • Der König der Masken (Wu Tianming, China/Hong Kong 1996)
  • Der Krieg der Knöpfe (Yves Robert, Frankreich 1962)
  • Der Traum (Niels Arden Oplev, Dänemark 2005)
  • Der Vagabund und das Kind (Charlie Chaplin, USA 1921)
  • Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Lotte Reiniger/Carl Koch, Deutschland 1923)
  • Die Geschichte vom kleinen Muck (Wolfgang Staudte, DDR 1953)
  • Die letzten Glühwürmchen (Isao Takahata, Japan 1988)
  • Die Reise der Pinguine (Luc Jacquet, Frankreich/USA 2005)
  • Die Schneekönigin (Gennadiy Kazanskiy, Sowjetunion 1966)
  • Die Unglaublichen (Brad Bird, USA 2004)
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Bozena Nemcová, Tschechoslowakei/DDR 1973)
  • E.T. – Der Außerirdische (Steven Spielberg, USA 1982)
  • Ein Pferd für Winky (Mischa Kamp, Niederlande/Belgien 2005)
  • Ein Schweinchen namens Babe (Chris Noonan, Australien/USA 1995)
  • Emil und die Detektive (Gerhard Lamprecht, Deutschland 1931)
  • Ernest & Célestine (Benjamin Renner/Vincent Partar/Stéphane Aubier, Frankreich 2012)
  • Feivel, der Mauswanderer (Don Bluth, USA 1982)
  • Gritta von Rattenzuhausbeiuns (Jürgen Brauer, DDR 1985)
  • Hände weg von Mississippi (Detlev Buck, Deutschland 2007)
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Alfonso Cuarón, UK/USA 2004)
  • Kinder des Himmels (Majid Majidi, Iran 1997)
  • Kletter-Ida (Hans Fabian Wullenweber, Dänemark/Schweden/Norwegen 2002)
  • Mein Leben als Hund (Lasse Hallström, Schweden 1985)
  • Mein Nachbar Totoro (Hayao Miyazaki, Japan 1988)
  • Michel in der Suppenschüssel (Olle Hellbom, Schweden 1971)
  • Mondscheinkinder (Manuela Stacke, Deutschland 2005)
  • Nordsee ist Mordsee (Hark Bohm, BRD 1976)
  • Ronja Räubertochter (Tage Danielsson, Schweden/Norwegen 1984)
  • Schneewittchen und die sieben Zwerge (Walt Disney, USA 1937)
  • Stella – Kleine große Schwester (Sanna Lenken, Schweden/Deutschland 2015)
  • The Liverpool Goalie – Oder: Wie man die Schulzeit überlebt (Arild Andresen, Norwegen 2010)
  • Tomboy (Céline Sciamma, Frankreich 2011)
  • Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse (Ella Lemhagen, Schweden/Dänemark/ Norwegen/Island 2001)
  • Vogelscheuche (Rolan Bykov, Sowjetunion 1984)
  • Wall-E (Andrew Stanton, USA 2008)
  • Wallace & Gromit: Die Techno-Hose (Nick Park, UK 1993)
  • Whale Rider (Niki Caro, Neuseeland/Deutschland 2002)
  • Wo die wilden Kerle wohnen (Spike Jonze, USA/Australien/Deutschland 2009)