Fremdfühlen

Dokumentarfilm über Menschen verschiedener kultureller Hintergründe in Deutschland

Dokumentarfilm über Menschen verschiedener kultureller Hintergründe in Deutschland

Dokumentarfilm über Menschen verschiedener kultureller Hintergründe in Deutschland Foto: Medienprojekt Wuppertal

Sechs junge Menschen mit Migrationshintergrund berichten davon, wo und wie sie sich zuhause bzw. fremd fühlen. Alexandra ist Jüdin und stammt aus der Ukraine, Erens Eltern kommt aus den kurdischen Gebieten der Türkei, Shagkayegh aus dem Iran, Horsts Vater ist Deutscher, seine Mutter Ecuadorianerin, er wurde in Ecuador geboren. Akram flüchtete aus Syrien nach Deutschland. »Ich fühle mich da fremd, wo ich merke, dass ich nicht gewollt bin.«, sagt Horst. Die Kopftuch-tragende Muslima Tasnim ergänzt: »Ich fühle mich fremd, wo ich komisch angeschaut werde, wo eine Distanz ist zwischen Menschen, wo ich merke, dass sich andere von mir abgrenzen.«

Die Jugendlichen beschreiben ihre unterschiedlichen Identitäten. Sie wollen akzeptiert werden als Mensch und wollen nicht als Repräsentanten einer Gruppe behandelt werden, die sich anpassen soll. Ihr Plädoyer ist die Normalität einer gemischt-kulturellen Gesellschaft ohne Stereotype und Ressentiments, so versuchen sie zu leben.

Nach der erfolgreichen Premiere des Kurzdokumentarfilm "Fremdfühlen" auf der Jubiläumsfeier der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft kann die Produktion des Medienprojektes Wuppertal nun auf Öffnet externen Link in neuem FensterYoutube angeschaut oder auf Öffnet externen Link in neuem FensterDVD bestellt werden.