Preisverleihung beim Deutschen Multimediapreis mb21

In Dresden wurde der Multimedia-Nachwuchs ausgezeichnet

In Dresden wurde der Multimedia-Nachwuchs ausgezeichnet

Preisverleihung beim Deutschen Multimediapreis mb21 Foto: KJF

Die Gewinner des Deutschen Multimediapreises mb21 stehen fest! Bei der Preisverleihung während des Medienfestivals in den Technischen Sammlungen Dresden nahmen die glücklichen Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs ihre Auszeichnungen entgegen. Radiomoderator Marcus Richter führte durch das Programm und stellte den rund 300 Gästen die Preisträger-Produktionen und ihre Entwickler vor. Insgesamt 28 Wettbewerbsbeiträge wurden mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro ausgezeichnet.

Stellvertretend für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) begrüßte Herr Felix Barckhausen, Referatsleiter für Jugend und Medien in der Abteilung für Kinder und Jugend, die jungen Preisträger und das Publikum. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Professionalität der Einreichungen: „Das diesjährige Medienfestival stellt mehr denn je unter Beweis, welche Potentiale im kreativen Umgang mit den neuen Medien stecken. Mit den vielen zukunftsweisenden Ideen machen alle Preisträgerinnen und Preisträger diese Veranstaltung zu einem einzigartigen Marktplatz der medialen Möglichkeiten.“

Das BMFSFJ gehört neben der Landeshauptstadt Dresden zu den langjährigen Förderern des Wettbewerbs und stiftete in diesem Jahr auch den Sonderpreis „Alles Inklusive!“. Die Auszeichnung erhielt Omid Mirnour für seine Online-Plattform Streets of Berlin. Mirnour und sein Team portraitieren Menschen, die auf der Straße leben. Die persönlichen Geschichten der Obdachlosen bekommen in Streets of Berlin eine Stimme und finden Öffentlichkeit.

Der Sonderpreis Medienkunst wurde an Juan Pablo García Sossa für sein Werk The Touch Technology - From the Screen to the Skin überreicht. Der Berliner Medienmacher entwickelte eine Schnittstelle für Handys, Tablets und PCs, die auf Berührungen der Haut reagiert. Möchte man ein Foto von sich und einer anderen Person machen, gewinnt das Bild erst an Schärfe, wenn beide eng zusammenrücken und sich berühren.

Große Bandbreite multimedialer Produktionen
Weitere Preise wurden unter anderem für eine Robotik-Arbeit vergeben, die einen voll funktionstüchtigen Nachbau der Zeche Zollverein zeigt, eine Spiel-Installation, bei der mit körperlichem Einsatz und Teamgeist ein Kaugummi durch den Automaten gelenkt werden muss und für ein Lernprogramm, bei dem der Geografie-Unterricht im Flugsimulator stattfindet. Überzeugt haben auch ausgefeilte Games, Programme und Apps, YouTube Channels und aufwendig gestaltete Animations- und Trickfilme. Insgesamt wurden Auszeichnungen in fünf Altersklassen und sechs Sonderkategorien vergeben.

Von der Bandbreite und Qualität der Preisträgerproduktionen konnten sich interessierte Besucher während des gesamten Medienfestivals überzeugen. Mehr als 1800 Medienbegeisterte fanden den Weg in die Technischen Sammlungen Dresden, um sich über die Vielfalt multimedialer Möglichkeiten zu informieren und selbst kreativ zu werden. „Mit rund 300 Einreichungen konnten wir in diesem Jahr eine neue Rekordteilnahme beim Deutschen Multimediapreis verzeichnen. Wir freuen uns sehr über diese Resonanz die zeigt, dass wir mit dem Wettbewerb ganz dicht am Puls der Zeit sind“ resümierten Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums und Dr. Karsten Fritz, Geschäftsführer des Medienkulturzentrums Dresden zur Eröffnung der Preisverleihung.