Abstand gegen Kurzsichtigkeit

Augenschonende Zweit-Displays als sinnvolle Ergänzung zu Smartphone und Tablet

Augenschonende Zweit-Displays als sinnvolle Ergänzung zu Smartphone und Tablet

Zweit-Displays als Ergänzung zu Smartphone und Tablet Foto: Viewsonic

Die Zahlen des European Eye Epidemiology Consortium sind alarmierend. Demnach ist vor allem bei jungen Menschen der Anteil der Kurzsichtigen besonders hoch – Tendenz steigend. Als einer der Hauptgründe vermuten Experten die intensive Nutzung von Tablets und Smartphones. Aus diesem Grund rät ViewSonic zum Einsatz augenschonender Zweit-Displays, die mehr Abstand zum Anwender erlauben und auf Ergonomie ausgelegt sind.

Im "European Journal of Epidemiology" stellen Mediziner bemerkenswerte Daten vor, die das des European Eye Epidemiology Consortium erhoben hat. Demnach sind knapp 16 Prozent der 65- bis 69-Jährigen kurzsichtig. Bei den 55- bis 59-Jährigen haben schon 27 Prozent mindestens minus 0,75 Dioptrien. Noch dramatischer sind die Zahlen bei jungen Menschen: Bei den 25- bis 29-Jährigen sind es über 45 Prozent. Die Experten führen dies auch auf die weite Verbreitung von Smartphones und Tablets in dieser Altersgruppe zurück – und erwarten steigende Zahlen.

„Zunehmend werden Smartphones zum Bearbeiten von eMails und Lesen längerer Texte, zum Anschauen von Videos und vor allem zum ausgiebigen Spielen genutzt. Der Abstand zwischen Augen und Display ist dabei meist minimal. Bei Tablets ist es ähnlich. Auch hier stoßen viele Nutzer mit der Nase schon fast an den Bildschirm“, berichtet Diana-Maria Brose, Channel Marketing Specialist bei ViewSonic. „Dabei sind die Displays dieser Geräte zwar oft hinsichtlich des Energieverbrauchs optimiert, die Augenfreundlichkeit wird jedoch vernachlässigt. Zudem werden die Inhalte zwangsläufig sehr klein dargestellt, was nicht hilfreich ist.“

Aus diesem Grund sollten Nutzer von Tablets und Smartphone wann immer möglich das Gerät mit einem konventionellen Monitor zu verbinden und diesen zu nutzen. Um diese möglichst einfach und komfortabel zu machen, bieten Monitorhersteller dazu mehrere Schnittstellen an.

Empfehlenswert sind Monitore, die den MHL-Standard unterstützen. Dank des Mobile High-Definition Links kann eine direkte Verbindung zwischen dem Displays und kompatiblen mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets hergestellt werden. So können digitale Inhalte von Mobilgeräten in Full HD-Auflösung auf dem großen Bildschirm angezeigt und gleichzeitig die Batterien des Mobilgeräts geladen werden.

Alternativ dazu gibt es kabellose Dongles mit einer HDMI-MHL-Schnittstelle. Somit können dann Inhalte via Funk in hoher Auflösung von Tablets, Smartphones, PCs und Laptops auf Displays mit einem HDMI-MHL-Anschluss gestreamt werden. Einzelne Anbieter liefern die Dongles mit zusätzlicher Software aus. Diese bieten eine Reihe von intelligenten Funktionen einschließlich Live Cam, Live Draw, Live TV und Content Broadcast.

Eine wichtige Funktion übernimmt hier die FlickerFree-Technologie. Diese Technologie beseitigt vollständig das Bildschirmflimmern durch die Integration von DC-Modulation der LED-Backlights. Der positive Effekt vermindert Beschwerden und Ermüdung der Augen und das Auftreten des Computer Vision Syndroms (CVS).

Ebenso wichtig ist es sicherzustellen, dass der Monitor über einen Blaulichtfilter verfügt, denn: Der höhere Grad an ausgesandtem Blaulicht in Bildschirmen mit LED-Hintergrundbeleuchtung kann zu Augenbeschwerden, trockenen Augen und noch ernsteren Leiden führen. Aus diesem Grund sind gute Displays mit geringem Blaulichtanteil besser für die Augen und können dazu beitragen negative Auswirkungen des Blaulichts auf die Augen zu vermeiden. Tatsächlich haben Forschungen ergeben, dass die anhaltende Einwirkung aller Formen von Blaulicht – von der Sonne, Bildschirmen, Displays, LEDs und Leuchtstoffröhren – schädlich genug ist, um Augenermüdung, Schlafstörungen und sogar Augenschäden wie grauen Star und Makula-Degeneration hervorzurufen.