Mein erster Spielfilm

Look und Veröffentlichung

Look und Veröffentlichung

Bild: Hartmut Gau

Der eigene Spielfilm ist gedreht, fertig geschnitten und vertont. Sie haben so lange gefeilt, bis Sie mit dem Werk zufrieden sind. Was fehlt jetzt noch? Bevor Sie mit dem Film an die Öffentlichkeit gehen, sollte er einen Look, bzw. ein „Design“ bekommen. Was das heißt und wie Sie ihn ins Internet stellen können, das schauen wir uns diesmal genauer an.

Beim Stichwort „Filmlook“ schlagen manche Filmfreunde die Hände über dem Kopf zusammen. Sie regen sich zurecht auf, wenn versucht wird, eine Videoaufnahme allein durch einfärben – am besten noch per Plug-in – in einen Blockbuster-Take zu verwandeln. Sie sagen weiterhin, dass zum Look eines guten Kinofilms deutlich mehr gehört. Recht haben sie, denn der gute Look beginnt beim Drehen des Films. Die Kameraperspekti-ve, Gestaltung des Sets, Ausleuchtung, etc. beeinflussen den Look der Aufnahmen. Je mehr Zeit und Leidenschaft Sie daher in die Aufnahmen stecken, umso näher werden diese an die Ausdruckskraft professioneller Aufnahmen à la Hollywood kommen. Und doch werden auch dort die Filmaufnahmen später koloriert und verfeinert. So werden in einem Thriller andere Farben und Kontraste verwendet, als in einem Liebesfilm.