Harte Pixel-Beschleunigung

Grafikkarten für 4k-Videoschnitt und Color Grading

Grafikkarten für 4k-Videoschnitt und Color Grading

Foto: Blackmagic Design

4k-Kameras sind nunmehr in bezahlbare Regionen gerutscht. Doch mit den 4k-Kameras kommt auch das Verlangen, sein 4k-Material nachzubearbei-ten. Solange man Editing, Compositing und Color-Grading nicht als ruckeliges Daumenkino betrei-ben will, gibt es bei der Komponentenwahl für ein geeignetes 4k-System einiges zu beachten.

Auf den ersten Blick klingt 4k gegenüber 2k und Full HD nach gar nicht so viel mehr. Rechnet man jedoch nach besitzt schon das „kleinste“ 4k-Format (UHD mit 3840 x 2160 Pixeln) bereits vier mal mehr Pixel als Full HD (1920 x 1080 Pixel). Um einen einfachen Effekt in 4k zu berechnen, muss ein Rechner daher mindestens viermal mehr Rechenleistung und Datendurchsatz bereitstellen als für Full HD. Während Full HD-Bearbeitung auf den meisten aktuellen Systemen keine große Herausforderung mehr darstellt, sieht es mit 4k dagegen ganz anders aus. Wenn für einen aufwändigen Full HD-Effekt ein Vierkern-Prozessor fast ausge-lastet ist, bräuchte man für den gleichen Effekt in 4k einen 16 Core-Prozessor mit gleicher Taktfrequenz. 16 Core-Systeme sind jedoch immer noch in Preisbereichen, die selbst im professionellen Umfeld Schluckbeschwerden generieren.