Container, Codec und Co.

Videoformate verstehen und richtig einsetzen

Videoformate verstehen und richtig einsetzen

Bild: Stefan P. Neudeck

Was zu Filmzeiten schlicht Normal-, Super- und Single-˜ hieß, trägt heute wahrlich kryptische Namen: AVI, MXF, FLV, MPG, VOB oder MP°. Die Formatvielfalt scheint unendlich, der Überblick längst unmöglich. Doch der ist wichtig. Nicht nur, um das Kameramaterial möglichst verlustfrei zu bearbeiten und vorzuführen, sondern  gerade auch für die Archivierung.

Wer sich mit Digitalvideo beschäftigt, wird früher oder später auf Dateien mit der Endung "MOV" stoßen. Dieses Format entstammt der Mac-Welt und ist Bestandteil von QuickTime. So heißt der Softwareunterbau – neudeutsch „Framework“ – den Programme, wie Premiere Pro, Final Cut Pro X und iTunes nutzen, um Filme wiederzugeben. Viele moderne Kameras – angefangen vom filmenden Fotoapparat, über die Produkte von Black Magic Design, bis hin zum Highend-Gerät ARRI Alexa – zeichnen ebenfalls in diesem Format auf.