Glanzvolles Finale in Halle

Höhepunkt der Filmwettbewerbe Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen

Höhepunkt der Filmwettbewerbe Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen

Höhepunkt der Filmwettbewerbe Deutscher Jugendvideopreis und Video der Generationen in Halle Foto: KJF

Vom 25. bis 28. Juni 2015 findet in Halle/Saale zum dritten und letzten Mal das Bundesfestival Video statt. „Unser ganzes Team blickt dem Festival freudig entgegen. Ein bisschen Wehmut stellt sich dennoch ein, weil wir nun weiterziehen werden. Halle ist definitiv eine Medienstadt und für Filmemacher, Initiatoren und Zuschauer erneut ein perfekter Gastgeber!“, lobt Thomas Hartmann, neuer Leiter des Bundesfestival Video, die erfolgreichen Gastspiele zwischen 2013 und 2015 an der Saale.

Das Bundesfestival Video – als Veranstaltung mit wechselnden Austragungsorten konzipiert – bildet den Höhepunkt und Abschluss der beiden Bundeswettbewerbe ‚Deutscher Jugendvideopreis‘ und ‚Video der Generationen‘. Am Festivalwochenende werden etwa 300 junge und ältere Videofilmer sowie Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet. Zu sehen sind an diesen Tagen 40 nominierte Filme sowie neun Produktionen aus dem Regionalwettbewerb ‚Leben in Mitteldeutschland‘.
Fast 800 Einreichungen – Medium Film mit ungebrochener Attraktivität
Fast 800 Filmproduktionen wurden im  Wettbewerbsjahr 2015 eingereicht. Damit zählt die Veranstaltung zu den größten und reichweitenstärksten im Land. Die Filme setzen dabei unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Das Wettbewerbsjahr in Schlaglichtern:

Deutscher Jugendvideopreis

  • Die Filmstoffe schöpfen Kinder und Jugendliche direkt aus ihrer Lebenswelt und reflektieren damit eigene Interessen und Standpunkte.
  • Die Produktion gewähren ungefilterte Einblicke in aktuelle jugendkulturelle Themen wie Freundschaft, Identität, Mobbing, Liebe und Sexualität oder Freiheit.
  • Jugendliche thematisieren in ihren Filmen die Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft und fokussieren sich dabei oft auf regionale Themen (Heimat, Migration, Integration) und vertraute Schauplätze (Schule, KiTa, Zuhause)
  • Die  Teilnehmer nutzen das Medium Film zur kritischen Reflexion ihrer Lebenswelt. In dieser subjektiven Auseinandersetzung liegt das politische Potenzial der Filme.
  • Video der Generationen
  • Die Filme zeugen gleichermaßen von Empathie und Konflikten zwischen den Generationen.
  • Die jüngeren Filmemacher begeben sich häufig auf biografische und historische Spurensuche, ältere Teilnehmer gestatten überraschende Einblicke in die Lebensentwürfe der älteren Generationen.
  • Zeitzeugenfilme befassen sich nicht nur mit der NS-Zeit, sondern auch mit der jüngeren deutschen Geschichte.
  • Filme sind grundsätzlich von der Lust am Kreativsein und an filmischen Erprobungen geprägt.

 

Die Programm-Highlights am Festival-Wochenende
Neben der Präsentation der 40 nominierten Filme aus dem Wettbewerbsjahr 2015 gibt es weitere Programm-Höhepunkte:

„filmreif.“
Am Donnerstag (25. Juni, 10.00 Uhr) startet das Festival-Wochenende mit dem Programm „filmreif“. Die Filmauswahl aus beiden Wettbewerben wirft einen besonderen Blick auf die Kommunikation zwischen den Generationen. Die Veranstaltung richtet sich an ältere Filmemacher – steht aber allen offen.

„Leben in Mitteldeutschland“
Die besten Einreichungen aus dem Wettbewerb „Leben in Mitteldeutschland“ werden am Donnerstagabend (25. Juni, 20.15 Uhr) gezeigt. Hierbei werden Filme prämiert, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Leben im Raum Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Thüringen befassen: Welche besonderen Geschichten gibt es dort zu entdecken? Welche Orte, Institutionen oder Attraktionen zeichnen die Gegend aus? Welche Charakteristika oder Besonderheiten begleiten die Menschen in ihrem Alltag?

Workshops
Am Freitag (26.7.) und Samstag (27.6.) finden jeweils acht Workshops zu verschiedenen Themen der Filmproduktion statt. Die Workshops werden an zwei Tagen angeboten, damit alle Teilnehmenden die Chance haben, zwei Veranstaltungen zu besuchen. Sie stehen allen Festivalbesuchern offen.

Preisverleihung mit Tom Tykwer
Mit der Preisverleihung am Samstag (27. Juni ab 19.30 Uhr) erreicht das Festival seinen Höhepunkt. Das Bundesministerium stiftet mit insgesamt 19.000 Euro den größten Teil der Preisgelder für beide Wettbewerbe. Ehrengast der Preisverleihung ist der international renommierte Regisseur Tom Tykwer.

Werkstattgespräch
Einen weiteren Höhepunkt beim diesjährigen Bundesfestival bildet ein Werkstattgespräch mit Vertretern aus beiden Jurys am Sonntagvormittag (28.6., 11.00 Uhr). Hier stehen der offene Dialog und das kritische Gespräch zwischen Filmemachern, Jury und Publikum im Mittelpunkt. Im Anschluss präsentieren die Veranstalter ein 90-minütiges „Best of-Programm“ aus dem Wettbewerbsjahr.