40-fache Super-Zeitlupe und 4k-Video

Viele neue Technologien für zwei Kameras: Sony RX100M4 und die RX10M2

Viele neue Technologien für zwei Kameras: Sony RX100M4 und die RX10M2

Viele neue Technologien für zwei Kameras: Die RX100M4 und die RX10M2 glänzen mit dem ersten 1.0 Zoll „stacked“ CMOS Sensor mit DRAM Speicher-Chip, 40-facher Super-Zeitlupe, 4K Video und schnellem Anti-Distortion Verschluss. Foto: Sony

Die RX100M4 und RX10M2 gehören zu den vielseitigsten Kameras der Cybershot-Familie. Beiden Kameras hat Sony den neuen 1.0 Zoll „stacked“ Exmor RS CMOS Sensor spendiert. Er verfügt über die neuste Signalverarbeitung und einen neuen DRAM Speicher-Chip. Letzterer trägt maßgeblich dazu bei, dass unter anderem Daten vom Sensor rund fünfmal schneller ausgelesen werden können als zuvor. Aber auch bei anderen Profi-Video-Funktionen hat er seine Finger im Spiel. Zum Beispiel: die 40-fache Super-Zeitlupe mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde, der schnelle „Anti-Distortion“ Verschluss für Belichtungszeiten von nur 1/32.000 Sekunde oder die interne 4K Aufnahme, mit deren Hilfe 4k-Videos aufgezeichnet werden können.

Bis zu 40-fache Super-Zeitlupe
Keine andere Cyber-shot Kamera von Sony war bislang hierzu in der Lage – für die RX100M4 und die RX10M2 hingegen sind Aufnahmen in Super-Zeitlupe kein Problem. Beide zeichnen Videos auf Wunsch 40x langsamer auf. So lassen sich die entscheidenden Momente mit allen Details in voller Auflösung und Klarheit festhalten. Vor der Aufnahme können 250 Bilder, 500 Bilder oder 1.000 Bilder pro Sekunde gewählt werden. Zudem besteht noch die Qual der Wahl beim Wiedergabe-Format. 25p und 50p sind möglich. Entscheiden muss man sich zudem, wenn es um die Nutzung der Aufnahme-Taste geht. Sie kann entweder genutzt werden, um mit dem Finger die Aufnahme zu starten oder um das Ende der Aufnahme festzulegen. Bei letzterer Variante bannt die Kamera die zwei bis vier Sekunden vor dem Drücken der Taste auf die Speicherkarte. Zwei Sekunden mit 1.000 Bildern pro Sekunde in 25p ergeben ungefähr 80 Sekunden Film bei normaler Wiedergabe.

Schneller Verschluss für High-Speed-Shooting
Die Extra-Power des DRAM Chips ermöglicht der RX100M4 und der RX10M2 Kamera, mit dem 1.0 Zoll „stacked“ Exmor RS CMOS Sensor schnelle Motive einzufangen. Mit 16 Bildern pro Sekunde kann die RX100M4 aufwarten. Auch der RX10M2 entgeht mit 14 Bildern pro Sekunde nichts. Gerade weil der Sensor im Expresstempo ausgelesen werden kann, sind Verschlusszeiten von 1/32.000 Sekunde möglich. So können Fotografen auch bei strahlendem Sonnenlicht (EV19) mit Offenblende gestochen scharfe, klare Bilder einfangen. Positiver Nebeneffekt: Bei Videos wird der so genannte „rolling Shutter“ Effekt unterdrückt.

4k-Videos mit beiden neuen Kameras
Die beiden neuen Kameras RX100M4 und RX10M2 sind die ersten beiden Cyber-shot Modelle von Sony, die in der Lage sind, 4K Signale (3840x2160) intern aufzuzeichnen. Selbstverständlich werden die Sensoren vollständig ausgelesen ohne Pixel Binning. Gerade bei 4K bleiben so alle Details im XAVC-S Format erhalten. In 4K sind so Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich. Bei Full HD sind es 50 Megabit. Einzig in der Aufzeichnungsdauer unterscheiden sich die beiden neuen Kameras. Die RX10M2 kann bis zu 29 Minuten in 4K Qualität aufnehmen. Die RX100M4 ermöglicht immerhin rund fünf Minuten am Stück in höchster Qualität. Diejenigen, die ernsthaft filmen, müssen bei beiden Modellen nicht auf Bildprofile, S-Log2/S-Gammut und andere Profi-Funktionen verzichten.
Beide Kameras bieten zudem die Möglichkeit, während der 4K Video-Aufnahme Fotos mit 16,8 Megapixeln zu machen.

Vielseitiges Design & schneller Autofokus
Die RX100M4 bleibt dem Design der RX100 Familie treu. Den Blick in die Welt ermöglicht ihr das lichtstarke ZEISS Vario-Sonnar T* 24-70 Millimeter Objektiv mit einer Anfangsblende von 1.8. Die RX10M2 setzt auf das bewährte ZEISS Vario-Sonnar T* 24-200 Millimeter mit einer durchgehenden Blende von 2.8. Beide Kameras sind mit einem fein auflösenden XGA OLED Sucher ausgestattet, der mit 2,35 Millionen Bildpunkten eine erstklassige Auflösung mit hohen Kontrasten bei der Aufnahme und Bildkontrolle liefert. Erneut setzt auch die RX100M4 auf den bewährten Pop-Up-Sucher der RX100M3 mit ZEISS T* Beschichtung, der auf Wunsch im Innern der Kamera verschwindet.

Beide Kameras verfügen über einen weiterentwickelten „Fast Intelligent“ Autofokus, der innerhalb von 0,09 Sekunden via Kontrastmessung selbst schnelle Motive sicher einfängt. Auch die Schärfenachführung funktioniert dank neuer Autofokus Algorithmen noch besser als bei den übrigen Modellen der RX-Familie. Wer Wert auf Netzwerkfunktionen legt, hat bei beiden Modellen erstklassige Möglichkeiten. Mit WiFi, NFC und dem direkten Zugang zum PlayMemories Camera Apps bleiben keine Online-Wünsche offen. Mit einigen frei konfigurierbaren Tasten passen sich beide Kameras den individuellen Wünschen ihrer Besitzer an. Die RX10M2 ist zudem wegen ihrer robusten Bauweise gegen Feuchtigkeit und Staub geschützt. Als Zubehör gibt es eine schicke Ledertasche (LCS-RXG) in Braun und Schwarz. Ihr edles Äußeres passt perfekt zu den Kameras der RX100-Familie.

Preisempfehlung und Verfügbarkeit
Sony DSC-RX100M4: 1.150 Euro
Sony DSC-RX10M2: 1.600 Euro
Verfügbarkeit: ab Sommer 2015