07.03.2017 | Ausgabe 03/2017

Einkaufsführer Licht

Das kleine 1x1 der Lichtgestaltung

HMI-Leuchten haben hocheffiziente Leuchtmittel und sind meist mit sogenannten Fresnel-Linsen ausgestattet. (Bildquelle: Mark Hofmann)

Ein Mathematiker hat seine Zahlen, ein Schneider seine Stoffe und ein Maler seine Farben. Das magische Medium des Videofilmers ist das Licht! In der letzten Ausgabe haben wir uns der ultimativen Lampe gewidmet, der Sonne. In dieser Ausgabe geht es um die richtigen Werkzeuge, die im eigenen Fundus vielleicht (noch) fehlen. Wir erläutern, welches Equipment essentiell ist und wie man günstig rankommt.

Das Beste ist immer, die Grundausstattung selbst zu besitzen. Denn das eigene Equipment ist immer verfügbar, wenn man selbst auch verfügbar ist. Es ist immer topgepflegt – sollte es zumindest. Vor allem aber lernt man sein Equipment von Dreh zu Dreh immer besser kennen und einzuschätzen. Das bedeutet, man sollte sich, auch als Hobbyfilmer, ein relativ flexibles Lampenset bestehend aus 3–5 Leuchten und einigen Lichtformern und Zubehör zusammenstellen. Den Rest leiht man sich aus. Manches Licht-Equipment ist nämlich so horrend teuer, dass man es gar nicht entsprechend oft einsetzen kann, damit es sich auch nur annähernd amortisiert. Bei allen Informationen die wir im Laufe der Serie beleuchtet haben, bei allem Equipment, dass dem Beleuchter heutzutage zur Verfügung steht, geht meine klare Empfehlung für den Hobbyfilmer in Richtung LED. Diese sind zwar nicht für jede Anwendung die erste Wahl. Zum einen sind sie aber wohl das Vielseitigste, was der Markt zu bieten hat, zum Anderen auch das kosteneffizienteste.

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