25.11.2016 | Ausgabe 01/2017

„Maischberger“ im Schnitt

Interview mit dem TV-Cutter Andreas Wüstefeld

(Bildquelle: Andreas Wunderlich)

Womit arbeiten Profis, wenn Stabilität und Termintreue die oberste Priorität besitzen. Wir befragen einen TV-Cutter, der Einspielerproduktion für große ARD-Talkshows mit Premiere Pro vornimmt.

Andreas Wüstefeld, 55, ist studierter Historiker und ein alter Hase im Kölner Fernsehgeschäft. Seit 28 Jahren schneidet er Magazin-Beiträge und -Reportagen. Acht Jahre besorgte er den Schnitt der Einspielfilme für die kultige-Late-Night-Show „Harald Schmidt“, seit 8 Jahren für die Vorzeige-Talkrunde der ARD „Maischberger“, – zusammen über tausend Einspieler. Dazwischen schneidet er lange, mehrteilige Dokumentationen wie „Wir Europäer“. Soeben ist er zurückgekehrt von einem Auftrag im ARD-Studio Warschau. Meine eigene Arbeit hat er vor vielen Jahren nachhaltig geprägt, indem er mir beibrachte, was effektiver Workflow im Schnitt ist. Ich war damals mit der Entscheidung konfrontiert, meinen ersten Kinospielfilm („Eduard’s Promise“, september-film.de/eduardspromise/) selbst zu schneiden, weil das Budget für den Cutter ausgegangen war.

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