25.11.2016 | Ausgabe 01/2017

Lichtaufbau mit mehreren Lichtquellen

Das kleine 1x1 der Lichtgestaltung

Um dem extrem starken Sonnenlicht etwas entgegen zu setzen, verwendet man Taglichtleuchten. (Bildquelle: Mark Hofmann)

Ein Mathematiker hat seine Zahlen, ein Schneider seine Stoffe und ein Maler seine Farben. Das magische Medium des Filmers ist das Licht! Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe die verschiedenen Lampenarten und zusätzlichen Hilfsmittel angesehen haben, ist es an der Zeit, zum praktischen Teil überzugehen und die Gerätschaften einzusetzen.

In dieser Ausgabe leuchten wir ein Set komplett mit Leuchten ein. Wir beginnen aber nicht gleich damit, überall Lampen aufzustellen. Der erste Schritt ist, den Drehort, die Location zu besichtigen. Wir betrachten den potentiellen Drehort unter verschiedenen Gesichtspunkten. Zum einen ist man daran interessiert herauszufinden, wo die zu drehende Szene optisch am ansprechendsten aussehen würde. Wenn man den Drehort so betrachtet, sieht man primär erst einmal das, was im späteren Bildausschnitt zu sehen sein soll. Wenn man aber über den eigentlichen Bildausschnitt hinaus denkt, merkt man, dass man für den Dreh auch viel Platz außerhalb der Bildausschnitts benötigt. Den muss man sich genauso gut ansehen; schließlich muss das Equipment auch irgendwo stehen.

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