01.09.2016 | Ausgabe 06/2016

Mit Pauken und Trompeten

Native Instruments Action Strings & Action Strikes

(Bildquelle: Werner Nieke)

In Folge eins und zwei unserer Reihe „Filmmusik selbst komponieren“ haben wir zunächst melodietragende Instrumente vorgestellt und dann ein Kontrabass-Fundament hinzugefügt. In dieser Folge widmen wir uns den Instrumentengruppen Schlagwerk und Bläser und insbesondere dem Software-Paket Action Strikes! von Native Instruments.

Kaum ein Kino-Soundtrack, Computerspiele-Score oder selbst Werbetrailer kommt ohne Orchester-Percussion wie Kesselpauken, Becken, Gong oder auch Glockenspiel, Xylophon, Triangel, Marimbaphon aus. Sie verleihen sinfonischen Werken rhythmische Aspekte sowie dramaturgisch erforderliche Akzente in Sachen Tempo und Dynamik. Diese Instrumentengruppe darf man im Lieferumfang moderner, kommerziell vertriebener DAW-Software zwar einerseits voraussetzen. Die Firma Native Instruments hat sich überdies aber neben der Bereitstellung erstklassiger Samples auch zur Frage der authentischen Spielweise dieser Instrumente Gedanken gemacht, die in das Paket Action Strings! eingeflossen sind und es auch weniger virtuosen Tastenkünstlern ermöglichen, diese Klänge so dynamisch und realitätsnah zu spielen, dass der Unterschied zu natürlichen Instrumenten und den sie bedienenden Musikern nurmehr langjährigen Experten auffallen dürfte.

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