30.06.2016 | Ausgabe 05/2016

Filmen in 360°

Kodak PixPro SP360 4K im Praxistest

(Bildquelle: fotolia/HDS)

Mit einer 360°-Kamera können ganz besondere Aufnahmen festgehalten werden. Am Beispiel eines Impressionsfilms für Beach-Volleyball verdeutlichen wir die Herausforderungen beim Filmen mit der Kodak PixPro SP360 4K.

Für ein „visuelles Special“ in einem Impressionsfilm wollten wir den Flug eines Volleyballs über ein Netz verfolgen können. Unsere erste Idee, eine Kamera unter das Netz zu stellen und dem Ball hinterher zu schwenken, verwarfen wir sofort, da ein solcher Ball dafür viel zu schnell fliegt. Wir brauchten eine Lösung, die die komplette Umgebung aufzeichnet, so dass wir exakt die Szene extrahieren können, die wir benötigen. So kam die 360°-Kamera „ins Spiel“. Wir wollten ein Volleyballspiel aus der Feldmitte filmen. Die 360°-Kamera sollte im Sand leicht erhöht stehen oder netznah angebracht werden. Da wir am Ende einen ganz normalen 2D-Film in HD produzieren, würden wir mit 360°-Aufnahmen wenig anfangen können. Wir wollten also mittels Keyframes dem Ball folgen und einen virtuellen Schwenk aufzeichnen.

Die Kamera
Zunächst stellte sich die Frage nach der passenden Kamera? Sie sollte nicht zu teuer sein, qualitativ aber dennoch halbwegs brauchbare Bilder liefern. Wir entschieden uns für eine Kodak PixPro SP360 4K, die es in einer einfachen und einer Dual-Ausführung gibt. Die „Dual“-Ausführung kostete doppelt so viel, weshalb wir uns für die einfache Ausführung entschieden und dabei explizit für das „Extreme Pack“, da nur dort noch jede Menge Befestigungszubehör mitgeliefert wird.

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