28.04.2016 | Ausgabe 04/2016

Detail und Skin-Detail

Neudecks kleine Kamerakunde

(Bildquelle: Stefan P. Neudeck)

Neidvoll blicke ich zu den Foto-Kollegen: Ist die Haut eines Models grobporiger als gewünscht, verwandelt sich deren Teint mit wenigen Mausklicks in einen glatten Baby-Popo. Eine Falte und selbst ein ausgewachsener Pickel – klick – auch dieses Problem ist aus der Welt.

Prinzipiell geht das natürlich auch bei Filmaufnahmen. Plugins wie Magic Bulltet Cosmo machen es möglich. Deren Anwendung ist jedoch rechenintensiv, im dokumentarischen Bereich nicht üblich und im Aktuellen gar zeitlich unmöglich. Natürlich lässt sich darüber streiten, ob solche Optimierungen wünschenswert und zulässig sind. Fakt ist allerdings: Seit die elektronische Aufzeichnung den chemischen Film verdrängt hat, fallen vorhandene Hautunebenheiten nicht nur stärker auf, sondern sind sogar deutlich sichtbarer, als in Realität. Warum das so ist?


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