11.01.2016 | Ausgabe 02/2016

Videoschnitt-PC für 4k-Material selbst gebaut

Keine Angst vor „Do It Yourself“

(Bildquelle: Michael Hiebel)

(Bildquelle: Michael Hiebel)

Die Videobearbeitung stellt hohe Anforderungen an die Hardware eines PC und erfordert zumeist einige spezielle Bauteile, die in einem fertig konfektionierten PC oft nicht enthalten sind. Wenn Sie Ihren Rechner selbst zusammenbauen, können Sie alle Bauteile auf Ihre Anforderungen abstimmen und nachträglich anpassen. Die Schwerpunkte unseres „videofilmen“-Schnitt-PC liegen auf der Optimierung für 4k-Videoschnitt und eine umfangreiche Schalldämmung des Geräts.

Jeder Fertig-Rechner ist aus Einzelteilen verschiedener Hersteller zusammengesetzt, also eine Art Puzzle-Spiel für Erwachsene. PC-Bauteile besitzen genormte Größen und lassen sich fast beliebig untereinander kombinieren – sofern sie aufeinander abgestimmt sind. Die Anschlüsse der Steckverbinder für Stromversorgung und Datentransfer kann man nicht verwechseln. Ihr Vorteil beim Selbstbau: Sie zahlen nur, was Sie auch wirklich benötigen. Falls Ihr bestehender PC noch nicht zu alt ist, lassen sich möglicherweise bestimmte Komponenten wie Festplatten, Windows-Lizenzen und vieles mehr sogar noch weiterverwenden. Das spart Geld.

Die Strategie für 4k
Dort, wo die „Überalterung“ am schnellsten eintritt, nämlich beim Prozessor-Chip und bei der Hauptplatine (Mainboard) sollten Sie auf keinen Fall sparen. Wachsen die Ansprüche, wird das System einfach erweitert. 4k im Hobbyfilmerbereich bedeutet derzeit eine Filmlauf-Geschwindigkeit von 25 Bildern/s in Europa und 30 Bildern/s in den USA und Japan. Zur ruckelfreien Wiedergabe schneller Bewegungen benötigen Sie einen aktuellen 4k-Fernseher, der Zwischenbilder hineinrechnet. Wer mit 50 oder 60 Bildern pro Sekunde arbeiten will, befindet sich in der Profi-Liga und im fünfstelligen Kostenbereich für eine Digitalschnitt-Anlage.


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