11.01.2016 | Ausgabe 02/2016

Test: Panasonic Lumix G70

Kompakter Premium-Allrounder für 4k-Filmer

Panasonic Lumix G70 (Bildquelle: Panasonic)

Die Panasonic Lumix G70 kostet mit 600 Euro knapp die Hälfte einer GH4. Wer bereits MFT-Wechselobjektive besitzt, könnte mit ihr günstig in die 4k-Filmerei einsteigen. Wir betrachten die Vorzüge der 4k-Systemkamera und nehmen die Verwandtschaftsbeziehungen unter die Lupe.

Der erste Kontakt mit der Kamera dürfte sich für Panasonic-Veteranen sehr vertraut anfühlen. Allerdings weckt die G70 nicht die Erinnerung an eine GH4, sondern an deren Vor-Vorgängerin, die GH2, welche deutlich kompakter ausfiel. Bei dieser Gelegenheit wird man an einen der gravierendsten Vorteile des Micro-FourThirds-Formates erinnert, nämlich dass Kameras und Optiken immer deutlich kompakter ausfallen durften, als bei den APS-C und Vollformat-Schwestern. Doch in Zeiten, in denen mittlerweile eine Vollformat Sony A7s schon kleiner als eine Panasonic GH4 daherkommt, kann eine G70 damit auch keine echten Größenmaßstäbe mehr setzen. Denn selbst sie ist mittlerweile kaum kleiner als die besagte Sony A7s. Aber immerhin deutlich günstiger.

Halbe GH4, halber Preis?
Mit einem Gehäusepreis von etwa 600 Euro kostet die G70 nur rund die Hälfte einer GH4, beherrscht aber ebenfalls die interne 4k-Aufnahme. Eine günstigere 4k-Kamera mit Wechselobjektiven ist daher aktuell wohl nirgendwo zu bekommen. Sowohl im eigenen Hause als auch bei der Konkurrenz gibt es derzeit nirgendwo 4k-Filmoptionen mit Wechseloptik für unter 1.200 Euro zu erstehen. Selbst Kompaktkameras mit fest verbauter Optik und großem Sensor sind noch immer kaum unterhalb der magischen Preisgrenze von 1.000 Euro zu finden, wenn sie auch das Filmen in 4k beherrschen sollen. Lediglich die Panasonic DMC-LX100 spielt hier mit etwa 630 Euro in der gleichen Preisliga wie die G70.


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