10.11.2015 | Ausgabe 01/2016

Filmische Gestaltungsmittel

Vom Kino lernen: Symbole im Film

Bild: "Panzerkreuz Potemkin" von Sergei Michailowitsch Eisenstein, Russland 1925

Bild: "Panzerkreuz Potemkin" von Sergei Michailowitsch Eisenstein, Russland 1925

Symbole dienen dazu Inhalte zu übermitteln, ohne dass man sie zietraubend erklären muss. Sie können auch stellvertretend für etwas stehen, das nicht gezeigt werden kann. Symbole können über den Verstand wirken oder über das Unbewusste. Sie vertiefen die Geschichte und "erden" sie. Da sie grossenteils auch in anderen Kulturen verständlich sind, können sie den internationalen Erfolg eines Films steigern.
Symbole können geheimnisvoll sein, esoterisch oder weltlichreal. Für den Filmemacher sind sie einfach ein Werkzeug zur Erweiterung der Filmsprache. Symbole ermöglichen eine schnelle und praktische Orientierung; sie können Assoziationen wecken, Einsichten vertiefen, Stimmungen, Ängste und Hoffnungen erzeugen; sie können Dinge deutlich machen, die man sonst nicht zeigen kann und arbeitstechnisch reduzieren sie den erzählerischen Aufwand.


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