01.06.2015 | Ausgabe 06/2015

Vom Master bis zur Serienkopie

Die richtige Vorgehensweise bei Filmausgabe und Archivierung

Bild: Stefan P. Neudeck

Bild: Stefan P. Neudeck

Ist ein Film fertig, muss er raus aus dem Schnittprogramm und rein in den heimischen Fernseher. Ihn dazu als DVD, Blu-ray oder Datenfile auszugeben, ist der übliche Weg. Wenn Sie sich auch in vielen Jahren noch an Ihrem Werk erfreuen möchten, reicht das nicht aus. Wir sagen Ihnen, wie es richtig geht. Speichern für die Wiedergabe auf dem iPad. So oder so ähnlich heißen bei vielen Schnittprogrammen die Voreinstellungen für den Export des fertigen Films. Mit Details, wie Codec, Kompressionsrate oder Bildwechselfrequenz, deren Deutung Fachwissen erfordert, soll sich der Nutzer heute nicht mehr herumschlagen müssen. Das stört das Image einer ganz einfachen, für jeden zu handhabenden Technik. Das Problem: Die Vorgehensweise ist von einer sehr kurzfristigen Denkweise  geprägt: Gedreht, geschnitten und in Nullkommanichts auf Youtube online oder zumindest auf dem heimischen Fernseher. Weitergehende Überlegungen, wie die, dass sich die Anforderungen an das Wiedergabeformat sehr schnell ändern können, bleiben unberücksichtigt. Dabei ist das gar nicht so selten.


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