01.05.2015 | Ausgabe 05/2015

Schöne Bilder

Dramaturgie und Technik: Ästhetisierung

Bild: Christian Schnalzger

Bild: Christian Schnalzger

Wie ästhetisiert man ein Sujet, stellt es „schön“ dar?  Wie werden aus einer gegebenen Szene visuell ansprechende Bilder, statt einfach draufzuhalten? Und wie kriegt ein Hauptmotiv einen ästhetischen Kontext?

Zeit für ein Löffelchen Dramaturgie. Ästhetisierung bedeutet, ein Sujet in eine Bildkomposition zu fassen (und auch durch Montage in einen Filmkontext zu stellen), in dem es als schön oder hässlich wahrgenommen wird, statt es einfach abzufilmen. Das wirft natürlich zuerst die Frage auf, ob es denn wünschbar sei, alles möglichst schön zu verbildlichen. Die müssen Sie nicht nur für sich selbst, sondern für jede einzelne Einstellung beantworten, die Sie filmen. Verliebtheit für eine Portraitierte auch in die Bildgestaltung zu bringen, ist einzig dramaturgisch schlüssige Umsetzung, egal ob in einem Spielfilm die Verliebtheit zweier Charaktere gezeichnet wird, oder in Erinnerunsschnipseln das Portrait ihrer realen Liebe.


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