01.05.2015 | Ausgabe 05/2015

Energiebündel

Rode NTG4+ im Test

Bild: Felix Buckstegge

Bild: Felix Buckstegge

Das neue Richtrohr von Rode tankt die Energie aus dem Akku. Was es als Mikrofon taugt, verrät unser Test.
Auf den ersten Blick ist das NTG4+ ein typisches Richtrohr – so wie die in der vergangenen Ausgabe getesteten Konkurrenten von Beyerdynamic und Sennheiser auch: schwarz, lang und schlank, mit XLR-Stecker für das Andocken an ein Aufzeichnungsgerät mit Phantomspeisung. Auch die Energie-Selbstversorgung ist dem NTG4+ im Unterschied zu seinem Stallgefährten ohne "+" vergönnt. Doch dabei beschreitet Rode neue Wege. Vergeblich sucht man nach einer Möglichkeit, das Mikrofon zwecks Einlegen der Batterie aufzuschrauben. Der Akku zur Stromspeisung ist fest im Innern verbaut und wird über einen USB-Port geladen. Das zu diesem Zweck mitgelieferte USB-Kabel sollte man tunlichst vor Verlust schützen. Die Micro-Steckverbindung ist zwar Standard, die Buchse in der Nähe der XLR-Stifte ist aber nur für einen Stecker in sehr schlanker Ausführung so wie beim originalen Zubehör zugänglich.


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