01.03.2015 | Ausgabe 03/2015

Der Schauplatz als Gestaltungselement

Vom Kino lernen: Je enger die Szene, desto intensiver kann die Ausstrahlung des Schauplatzes sein

Bild: "Psycho", USA 1960

Bild: "Psycho", USA 1960

Geschickt gewählte Schauplätze können beim Zuschauer deutlich intensivere Bilder erzeugen, als tatsächlich gezeigt werden. So entwickelt etwa räumliche Enge eine ganz eigene Magie. Anhand prominenter Beispiele verdeutlichen wir, wo Sie passende reale Schauplätze finden, ohne dafür extra Kulissen bauen zu müssen.

Es war einmal mehr Alfred Hitchcock, der es schaffte, zum ersten Mal im streng zensierten amerikanischen Kino eine Toilette zu zeigen, in der die Spülung lief. Das war 1960, und der Film „Psycho“ war eine der Waffen, mit denen die Macht der US-Zensurbehörde erschüttert wurde. Noch ungeheuerlicher war nämlich für die damalige Zeit die berühmte Szene im Badezimmer, in dem eine nackte Frau mit einem Fleischermesser erstochen wurde.


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