01.02.2015 | Ausgabe 02/2015

Es sind die Ideen, Blödi!

Wir haben uns entschlossen, einen Kurzfilmwettbewerb auszurufen. Aber wie schafft man es, dass quasi jeder Hobbyfilmer die Chance bekommt, einen der ausgelobten Preise zu gewinnen. Schließlich haben ausgebildete Filmer meistens nicht nur technisch sehr hochwertiges Equipment. Sie haben oft auch Zugriff auf ausgesprochen leistungsstarke Programme für Schnitt, Farbkorrektur und Compositing. Wie gelingt es also, möglichst gleiche Ausgangsbedingungen für alle Filmer zu schaffen?  

Im Herbst vergangenen Jahres war ich bei der Verleihung des Camgaroo Awards. Die dort eingereichten Arbeiten waren in mehrfacher Hinsicht atemberaubend. Bildqualität, Schnitt und Farbkorrektur der nominierten Beiträge waren quasi Hollywoodreif. Im Nachhinein kam heraus, dass  auch studentische Abschlussarbeiten vertreten waren.

Daher haben wir uns entschlossen, den Wettbewerb ein wenig anders anzugehen. Wir wollen, dass die besten Ideen die größte Chance auf einen Preis haben. Bildqualität, Schnitt und Farbkorrektur sollen stimmen, müssen aber eben nicht Hollywood-reif sein. Daher haben wir uns mit Cyberlink verständigt und freuen uns, dass das Unternehmen jedem Teilnehmer am videofilmen-Award eine Jahres- Lizenz seiner Director Suite zur Verfügung stellt. Die Suite umfasst alle nötigen Werkzeuge: Schnittprogramm, Farb- und Audiokorrektur. Deshalb beschränken wir die Möglichkeiten bei der Nachbearbeitung auf die  Funktionen von Cyberlinks Director Suite für alle Filmer auf ein Niveau. So denken wir, den gordischen Knoten zerschlagen zu haben. Führt diese Entscheidung jetzt zu Nachteilen für langjährige Magix-Anwender? Vielleicht. Wir bemühen uns, über Workshops in jedem Heft die Funktionen der einzelnen Programme zu erläutern und zu vertiefen. Darüber hinaus werden wir auf unserer Website Video-Tutorials zu verschiedenen Themen präsentieren. Ungeachtet dessen dürften sich Anwender von Magix Video deluxe & Co mit den Gepflogenheiten im PowerDirector schnell zurecht finden. Daher bin ich voller Hoffnung, dass frei nach James Carville letztlich die besten filmischen Ideen den Ausschlag bei der Preisvergabe des videofilmen-Award 2015 geben werden. 


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